Tote nach russischen Luftangriffen

Rettungskräfte arbeiten nach einem russischen Luftangriff in Saporischschja an beschädigten Gebäuden. Mindestens ein Mensch kam ums Leben. Foto: Daryna Naumova/epa
Rettungskräfte arbeiten nach einem russischen Luftangriff in Saporischschja an beschädigten Gebäuden. Mindestens ein Mensch kam ums Leben. Foto: Daryna Naumova/epa

KRAMATORSK/SAPORISCHSCHJA: Täglich setzt das russische Militär massiv Gleitbomben gegen frontnahe Ziele in der Ukraine ein. Bei Bombardements der Städte Kramatorsk und Saporischschja gibt es Tote. Und auch Odessa wird Ziel.

Durch russische Gleitbomben sind in der Ostukraine mindestens vier Menschen getötet worden. 13 weitere seien verletzt worden, teilte der Militärgouverneur des Gebietes Donezk, Wadym Filaschkin, bei Telegram mit. Das russische Militär habe sieben Bomben auf die Stadt Kramatorsk und die nahe Siedlung Bilenke abgeworfen. Dabei seien ein Hochhaus und ein Geschäft getroffen worden. Kramatorsk ist nur gut ein Dutzend Kilometer von der Frontlinie entfernt.

Auch die südostukrainische Großstadt Saporischschja wurde Behördenangaben nach schwer bombardiert. Mindestens ein Zivilist sei getötet und 29 weitere seien verletzt worden, teilte Gouverneur Iwan Fedorow auf seinem Telegramkanal mit. Die Attacke zielte den Angaben nach auf das Zentrum der Industriestadt ab. Mehr als ein Dutzend Häuser seien dabei zerstört worden. Russische Truppen haben sich der Stadt bis auf etwas mehr als 20 Kilometer genähert. Gleitbomben werden von russischen Kampfflugzeugen aus großer Höhe Dutzende Kilometer entfernt abgeworfen und gleiten mit Flügelkonstruktionen ausgestattet ins Zielgebiet.

Raketenangriff auf Odessa

Zusätzlich ist die südukrainische Hafenstadt Odessa nach Auskunft der Behörden mit Marschflugkörpern angegriffen worden. «Leider kam ein Mensch ums Leben», schrieb der Chef der Odessaer Gebietsverwaltung, Oleh Kiper, bei Telegram. Der Angriff galt demnach der Hafeninfrastruktur. Entstandene Brände seien unter Kontrolle gebracht worden.

Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion.

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