Thais legen Streit im Fight Club bei

Foto: Pattaya Message
Foto: Pattaya Message

PATTAYA: Ein „Fight Club“ am Strand von Pattaya hat Freitagabend die Aufmerksamkeit der Passanten – darunter auch ausländische Touristen – auf sich gezogen.

Eine Gruppe von rund 100 thailändischen Jugendlichen im Alter von 15 bis 20 Jahren versammelte sich in den frühen Morgenstunden des 24. September 2022  am Strand von Pattaya und trug dort unter dem Jubel von Touristen und Einheimischen einen Boxkampf aus.

Die Kämpfer schützten sich während des Kampfes mit Boxhandschuhen und Mundschutz, erklärte einer der Teilnehmer gegenüber der Presse. Der Kampf war völlig freiwillig und die Teilnehmer vorherbestimmt, erhielt aber unerwartet große Aufmerksamkeit von Einheimischen und Touristen, von denen viele nicht wussten, was gerade vor sich ging.

Ob die einheimischen Kämpfer vielleicht auch einfach nur den Artikel Thais lassen die Fäuste fliegen gelesen hatten, konnte bisher nicht bestätigt werden.

Ein Teilnehmer, der sich nur mit seinem Spitznamen „Rang“ identifizierte, erzählte Reportern von The Pattaya News, dass einige Kämpfer zuvor einander begegnet waren und eine verbale Auseinandersetzung hatten. Sie forderten sich dann zur Beendigung des Streits gegenseitig zu einem Kampf im Rahmen eines „Fight Clubs“ am Strand auf, ohne das Risiko, dass sie damit andere Leute stören könnten, so der Teilnehmer. „Nach dem Kampf entschuldigten sie sich gegenseitig und gingen getrennte Wege“, fügte Khun Rang hinzu.

Zu der eher improvisierten Veranstaltung, die von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Pattaya organisiert wurde, gab es bisher keine offizielle Reaktion der Polizei, und es war unklar, ob Gesetze verletzt wurden.

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Ingo Kerp 26.09.22 13:10
Schlägereien, in diesem Fall eben Boxkämpfe, sind immer ein Zeichen der Schwäche, da offensichtlich eine verbale Auseinandersetzung zu nichts führte. Hat man dann kein Argument mehr, fliegen die Fäuste.
Egon 26.09.22 09:50
Erinnert mich an die Kung Fu Schulen in den Filmen
oder an das Handschuh werfen.
Warum nicht. Wenn Unbeteiligte nicht hinzugezogen werden.
Allemal besser und fairer, als hinterrücks mit einem Revolver.

Zu Tondidi und seiner spitzen Bemerkung: Jeder hat seine Schwächen. Jeder.
Derk Mielig 26.09.22 01:40
@T.Fan
Sie verwechseln das mit einem Breakdancebattle. Der funktioniert allerdings ohne Körperkontakt.
Thailand Fan 25.09.22 23:40
In jedem Fall ist diese aus den amerikanischen Ghettos stammende Methode weitaus besser als zu Messer oder gar Pistole zu greifen.
Tondidi 25.09.22 13:10
Wettbewerb
Es waere doch mindestens genau so interessant, statt eines Wettbewerbs "wir hauen uns aufs Maul" ein Wettbewerb "das kleine Einmaleins" zu machen? Ob die Thais da auch erfolgreich waeren?