Tsunami-Museum eröffnet am Freitag in Takua Pa

Kulturminister Itthipol Khunpluem. Foto: The Nation
Kulturminister Itthipol Khunpluem. Foto: The Nation

PHANG-NGA: Am Freitag (04. Februar 2022) eröffnet in Phan-ngas Bezirks Takua Pa das Ban-Nam-Khem-Tsunami-Museum, das zum Gedenken an das Erdbeben und den Tsunami im Indischen Ozean am 26. Dezember 2004 errichtet wurde, teilte das Kulturministerium am Donnerstag mit.

Nach Aussage von Kulturminister Itthiphol Khunpluem soll das Museum Zeugnisse der Katastrophe präsentieren, thailändische und ausländische Touristen anziehen und Takua Pa zu einem Kulturzentrum entwickeln. Mit den Maßnahmen soll zudem die lokale Wirtschaft gefördert, Arbeitsplätze geschaffen und Einnahmen für die Einwohner generiert werden, so Khun Itthipol.

Die Eröffnungszeremonie wird von Premierminister Prayut Chan-o-cha geleitet und live auf dem Fernsehsender NBT 2 HD und auf der Facebook-Seite des Kulturministeriums übertragen.

Das Ban-Nam-Khem-Tsunami-Museum befindet auf einem Fünf-Rai-Grundstück und wurde architektonisch an Meereswellen angelehnt. Es umfasst Khun Itthiphol folgend einen Tsunami-Warnturm mit 360-Grad-Blick, zwei durch den Tsunami an Land gespülte Fischerboote, ein Informationszentrum, Souvenirläden, eine Multimedia-Zone und einen Ausstellungsbereich.

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Pflichtfelder
Thomas Sylten 07.02.22 22:36
Falsche Jahreszahl
Das war am 26. Dezember 2004..

Hinweis der Redaktion:
Die Redaktion entschuldigt sich für den Tippfehler den wir leider erst eben entdeckt haben. Interessant die Reaktionen aus der Leserschaft. Danke Herr Franke, dass Sie das einfach überspielt haben und Sie Herr Sylten für den Hinweis. Die anderen, sollten sich vielleicht mal über Ihr geschriebenes Gedanken machen. MfG Rüegsegger
Jürgen Franke 04.02.22 20:50
Tsunamie habe ich am 26.12.2004 in Patong
überlebt, da ich rechtzeitig am Strand gesehen habe, wie sich das Meer zurück zog, so dass ich nur noch rennen konnte. Hinter mir schwammen schon die Sonnenschirme und anschließend die Mopeds. Im Bungalow stand zwar das Wasser, aber wir haben überlebt. Viele Gäste saßen, nur in Decken gehüllt, anschließend am Flughafen.