Südamerikanische Häfen nach Sturm geschlossen

Foto: Unsplash/Hans Isaacson
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LIMA/QUITO: Der Pazifik (Stille Ozean) ist nicht so friedlich, wie sein Name verheißt. Das bekommen zum Jahresende die Menschen in Peru und Ecuador zu spüren.

Wegen Stürmen und ungewöhnlich hoher Wellen sind in Peru und Ecuador zahlreiche Häfen geschlossen und Strände gesperrt worden. Die peruanische Marine warnte auf X vor «abnormem Wellengang» und rief die Menschen auf, der Pazifikküste fernzubleiben und ihr Leben nicht zu riskieren. Seit Beginn des Unwetters habe sie 31 Fischer im Norden des südamerikanischen Landes gerettet, schrieb die Marine weiter.

Laut einem Bericht der peruanischen Zeitung «El Comercio» wurden 81 Häfen in Peru geschlossen. Auch aus dem größten Hafen in Callao in unmittelbarer Nachbarschaft zur Hauptstadt Lima durften keine Schiffe mehr auslaufen. Die Plaza Grau, ein großer Platz am Hafen von Callao, stand unter Wasser. Die Strände nahe der Hauptstadt wurden bis Neujahr gesperrt. Die Hafenstadt liegt südlich des Äquators, dort ist jetzt Sommer.

In Ecuador, direkt nördlich von Peru, warnte das Ozeanografische Institut der Marine ebenfalls vor heftigem Wellengang bis einschließlich Sonntag. Betroffen waren auch die zu Ecuador gehörenden Galápagos-Inseln im Pazifik. Das Wetterphänomen sei bekannt und werde oft von weit entfernt liegenden Gewittern erzeugt.

Die Behörde rief die Anwohner zu erhöhter Vorsicht bis Silvester auf, auch wenn in der neuen Woche eine allmähliche Beruhigung zu erwarten sei. Nach einem Bericht der Zeitung «El Universo» rettete die Marine einen Surfer aus dem Meer vor der Insel San Cristóbal im Galápagos-Archipel.

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