Tote nach Erdrutsch in Indonesien

​Starke Regenfälle reißen Häuser mit sich viele Menschen vermisst

Ein Mann trägt einen Stromgenerator durch schlamm- und wasserbedeckte Straßen in einem überfluteten Dorf in Aceh; Überschwemmungen und Erdrutsche forderten Hunderte Tote. Foto: epa/Hotli Simanjuntak
Ein Mann trägt einen Stromgenerator durch schlamm- und wasserbedeckte Straßen in einem überfluteten Dorf in Aceh; Überschwemmungen und Erdrutsche forderten Hunderte Tote. Foto: epa/Hotli Simanjuntak

JAKARTA: Während der Regenzeit ist in Indonesien das Risiko für Erdrutsche groß. Jetzt gibt es wieder mal viele Tote und Vermisste.

Starke Regenfälle haben in Indonesien einen Erdrutsch ausgelöst und mindestens sieben Menschen in den Tod gerissen. Als vermisst gelten 93 Menschen, wie die zuständigen Behörden weiter mitteilten. Das Unglück hatte sich demnach am späten Freitag in einem Dorf in der Provinz West-Java auf der Insel Java ereignet. Vorausgegangen seien stundenlange heftige Regenfälle und Winde. Einige der Vermissten könnten sich selbst in Sicherheit gebracht haben, hofften die Retter zunächst.

Der weltgrößte Inselstaat Indonesien ist aufgrund seines bergigen Geländes, des tropischen Klimas und langer Regenzeiten besonders anfällig für Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Erdrutsche. Nach starken Regenfällen treten Erdrutsche besonders häufig in dicht besiedelten Gebieten auf, wo unter anderem Abholzung die Instabilität des Bodens erhöht.

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