Schlechter Haarschnitt: Friseur ersticht Paar

Foto: Sanook
Foto: Sanook

PATHUM THANI: Ein 50-jähriger Friseursalonbesitzer hat sich der Bezirkspolizeistation Pak Khlong Rangsit gestellt, nachdem er am Samstag (20. August 2022) in einem Salon im Tesco Lotus Department Store in Pathum Thani eine Schauspielerin und ihren Ehemann erstochen haben soll.

Die örtliche Polizei traf in dem Einkaufszentrum ein, nachdem sie am Samstag auf den Angriff aufmerksam gemacht worden war. Dort wurden die beiden Leichen des thailändischen Paares gefunden, deren Namen als Nok, 41, und Pop, 40, bekanntgegeben wurden.

Nach Angaben von Zeugen vor Ort kam das Paar in den Salon, um sich die Haare machen zu lassen, aber der Friseur konnte ihnen nicht die gewünschte Frisur machen. Daraufhin vereinbarten beide Parteien, später noch einmal zum Friseur zu gehen, um die Frisur zu korrigieren, aber das Paar war immer noch nicht zufrieden mit der Frisur. Deshalb kamen sie am Samstag mit ihrer 8-jährigen Tochter wieder, um mit dem Ladenbesitzer zu verhandeln.

Berichten zufolge wurde aus der Verhandlung jedoch ein Streit, da die Kunden angeblich behaupteten, sie würden das Geschäft verklagen. Der Besitzer, der später als Lek identifiziert wurde, ergriff Berichten zufolge ein Messer und stach auf die Frau ein, bevor er auf ihren Mann losging. Beide fielen sofort zu Boden, bevor der mutmaßliche Angreifer mit dem Messer davonlief und die Flucht ergriff

Der mutmaßliche Täter stellte sich jedoch noch am selben Tag der Polizei und erklärte den Beamten, die Verstorbene sei zum Friseur gekommen, aber es habe ein kleines Problem gegeben, zu dem er im Moment noch keine weiteren Angaben machen könne. Er brachte auch die Tatwaffe mit auf die Polizeiwache.

Zunächst wurde er wegen Mordes und Führens einer Waffe in der Öffentlichkeit angeklagt. Er befand sich für das weitere Gerichtsverfahren in Polizeigewahrsam.

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Klaus Berbel 23.08.22 15:10
@Egon Seefeldt
Sehr schön geschrieben. Meine Perle hat die Terrasse umzäunen und an der Treppe im Haus ein neues Geländer anbringen lassen. Die Leute die sie engagiert hat, haben mit Bildern ihrer vorherigen Arbeiten ihre Kompetenz beweisen wollen... also hat sie besagte Leute am ersten Tag mit wenig Aufsicht arbeiten lassen.
Ergebnis: alles Krumm, schlecht verschweißt, Fließen kaputt usw. Von da an, war sie wie ein Adler und hat alles überwacht. Hat den Leuten sogar das Schnaps trinken während der Arbeit verboten! Zig mal musste alles ausgebessert werden, aber am Ende hat es dann gepasst. Natürlich wird sie, ihre ganze Familie und Nachbarn diese Leute nie mehr engagieren.
Sie meinte, dass es deutlich einfacher ist Bauarbeiten erledigen zu lassen, wenn ich (1,86 m großer, wahnsinnig gutausehender, muskulöser und junger Farang) einfach nur in der Nähe bin, weil die Leute dann Angst haben etwas falsch zu machen.... aber bei ihr als Frau ist es ja egal, weil die sich eh nicht traut sich zu beschweren (falsch gedacht!).
Derk Mielig 22.08.22 16:34
Kritik
Kritik ist immer angebracht, wo sie denn angebracht erscheint. Auch in Thailand. Meist macht jedoch der Ton die Musik.

Wenn man sieht, was es z.B. hier im Forum tw. für ein unsachliches Thaibashing gibt, und man dazu beobachtet, wie unterirdisch das zuweilen analog zwischen Farang/Thai abgeht, dann hat das nichts mit Kritik, sondern eher etwas mit Überheblichkeit zu tun.

Und auch die Thais sind sich untereinander nicht immer freundlich zugetan, da passiert sowas schon mal, leider.

Vor ein paar Jahren erschoss an einem Tauchspot in D ein Biodeutscher den anderen, als sie sich um den Parkplatz stritten. Das war in dem Jahr übrigens einer von zwei statistisch erfassten Tauchunfällen in D.
Urs Widmer 22.08.22 14:20
Kritisiert werden bedeutet, das Gesicht zu verlieren. Und das kann schon mal tödlich enden. RIP

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