„Safari World“ ist wieder für Besucher geöffnet

Foto: The Nation
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BANGKOK: Am Samstag wurde die bekannte Touristenattraktion „Safari World“ in Bangkok nach über sechsmonatiger Schließung als maßnahme zur Unterdrückung der Covid-19-Ausbreitung wieder für Besucher geöffnet.

„Der Park hatalle notwendigen Covid-19-Präventivmaßnahmen ergriffen, um die Sicherheit aller Besucher zu gewährleisten“, versicherte Rit Kiewrucha, Geschäftsführer von Safari World Plc., auf einer Pressekonferenz zur Wiedereröffnung des beliebten Freizeitziels. „An den Eingängen haben wir Thermoscanner installiert und stellen unseren Besuchern Desinfektionsmittel zum Reinigen ihrer Hände zur Verfügung, während die Zuschauerkapazität der Tiershows auf 2.000 Personen pro Aufführung reduziert wurde (von ursprünglich 5.000 pro Runde), um die soziale Distanzierung der Besucher aufrechtzuerhalten“, fügte Khun Rit hinzu.

Darüber hinaus informierte er, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Touristenattraktion vollständig gegen Covid-19 geimpft seien und vor Arbeitsbeginn einen Antigentest durchführen müssen.

Nach Aussage von Khun Rit seien in Vor-Corona-Zeiten 80 Prozent der Besucher der „Safari World“ ausländische Touristen gewesen. Wegen der weltweiten Reisebeschränkungen müsse sein Unternehmen nun seine Strategie neu ausrichten, um den Geschmack von Inlandstouristen zu treffen. Dazu gehöre laut Khun Rit u.a. die Eröffnung eines Fotostudios, in dem die Besucher Aufnahmen mit ihren Lieblingstieren wie Tigern, Vögeln, Kamelen und Giraffen machen können.

Die „Safari World“ wurde am 17. Februar 1988 eröffnet und verfügte zuerst über ein Areal von 1.200 Rai für den Open Zoo und weiteren 450 Rai für einen Vogelpark. Eine Umgestaltung und Erweiterung um weitere 500 Rai wurde im Jahre 1989 durchgeführt. Bis zum 1. Februar 1994 hatte die private Betreibergesellschaft ihr Kapital von anfänglich 759.000.000 Baht auf insgesamt 1.500.000.000 Bath vermehrt und ein Jahr darauf (seit dem 16. Februar 1995) war Safari World der erste und bislang einzige Freizeitpark Thailands, der im SET Index auf dem Parkett der Thailändischen Aktienbörse notiert wurde.

Der Freizeitpark beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter, die sich um mehr als 50.000 Tiere kümmern, darunter Zebras, Elefanten, Gnus, Impalas, Nashörner, Flusspferde, Strauße, Hirsche, Löwen, bengalische Tiger und verschiedene Vogelarten.

Das Unternehmen betreibt neben der „Safari World“ auch das Showtheater „Phuket FantaSea“ in Kamala auf der Insel Phuket in Südthailand, wobei die meisten der ursprünglich in Bangkoks „Safari World“ gehaltenen Elefanten zur Mitwirkung an der dortigen Show nach Kamala verlegt wurden.

Die Tiershows im „Marine Park“ werden nur noch freitags, an Wochenenden und Feiertagen veranstaltet, während die „Safari World“ täglich von 09.00 bis 17.00 Uhr geöffnet ist. Weitere Informationen auf Facebook.

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Marcus Baehler 11.10.21 16:00
Mit Fotostudio, genial!
Die Thais werden begeistert sein, das Fotostudie schnell mal ausgebucht! Ohne Fotos, Selfies geht gar nichts, wir Farangs haben unseren Schrittzähler, die Thais wohl eher einen Selfie-Zähler, unter 200 täglich läuft gar nichts!
Mal einen Löwen streicheln, einen Tiger herzen, auf einem Flusspferd reiten und mit Rudi dem Hirsch röhren, da gibt es zu Hause es allerhand zu zeigen und zu erzählen!
PS: Mein Ding ist es sicher nicht, in der siebziger Jahren in Kenja und Tanzania, das war dem Begriff Safari doch etwas näher, obwohl der Massentourismus dann zu mal schon in vollem Gange war.
Rudolf Krakauer 11.10.21 15:45
Zusperren statt Öffnen ...
ist im Sinne des Tierwohls wohl wesentlich angebrachter. Wenn ich nur davon lese, dass "Besucher Aufnahmen mit ihren Lieblingstieren wie Tigern, Vögeln, Kamelen und Giraffen machen können" dreht sich mir der Magen um - die Tiere gehören in die Freiheit oder eine Einrichtung in der sie artgerecht gehalten werden und nicht unter Drogen gesetzt, damit sich irgendwelche Ignoranten mit ihnen fotografieren lassen können. Wäre schön wenn man in Thailand auch mal mit dem Tierschutz im neuen Jahrtausend ankommt !!
Ingo Kerp 11.10.21 14:10
So langsam, langsam scheint wieder Leben in TH einzuziehen, was zu begrüßen ist. Hoffentlich hält dieser Trend an und wird nicht unterbrochen durch neue Covid-Cluster.