Russe erhängt sich wenige Stunden vor seinem Rückflug

In Jomtien soll sich ein Ausländer aus Verzweiflung für den Freitod entschieden haben. Sein Visum war abgelaufen und er wollte nicht in seine Heimat zurückkehren. Foto: Redaktion
In Jomtien soll sich ein Ausländer aus Verzweiflung für den Freitod entschieden haben. Sein Visum war abgelaufen und er wollte nicht in seine Heimat zurückkehren. Foto: Redaktion

PATTAYA: Ein Mann aus Russland wurde nach Angaben der Polizei von Pattaya am Donnerstag in den frühen Morgenstunden erhängt in seinem gemieteten Zimmer in Jomtien aufgefunden.

Berichten zufolge sollte er noch am selben Tag den Rückflug in seine Heimat antreten. Die Polizei wurde um 00.30 Uhr über den Vorfall informiert und zu der Zimmervermietung in einem Shop-Haus in Jomtien gerufen. Als die Beamten das Zimmer des Mannes in der dritten Etage des Hauses betraten, fanden sie den leblosen Körper des 45-Jährigen an einem Türknauf erhängt vor. Der Körper wies keine Anzeichen eines Kampfes auf, auch das Zimmer befand sich in einem unverdächtigen Zustand.

Die 44-jährige Vermieterin teilte der Polizei mit, dass der Mann am Morgen desselben Tages nach Russland in seine Heimatstadt zurückkehren sollte. Zwar hielt er sich während der Visa-Amnesty-Periode in Thailand auf, jedoch soll sein Visum bereits zuvor ungültig gewesen sein. Die Frau führte fort, dass er sie verzweifelt um Hilfe bat, da er keine Lösung für sein Visa-Problem finden konnte und nicht in seine Heimat zurückkehren wollte. Kurz darauf entdeckte sie die erhängte Leiche des Mannes und rief die Polizei. Die russische Botschaft wurde über den Vorfall informiert und weitere Ermittlungen angeordnet.

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