Raser in Bayern entkommt nach Österreich mithilfe von Krähenfüßen

Foto: epa/Andreas Schaad
Foto: epa/Andreas Schaad

BERGEN (dpa) - Auf einer deutschen Autobahn hat sich ein Unbekannter eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert und dabei zu rabiaten Mitteln gegriffen.

Der Verfolgte auf der A8 habe sogenannte Krähenfüße eingesetzt, teilte die Polizei im Bundesland Bayern am Mittwoch mit. Dabei handelt es sich um Wurfeisen aus spitzen Metallstiften, die auf dem Boden liegend die Reifen der Polizeiwagen beschädigen sollten. Neben den eingesetzten Streifenwagen seien auch die Reifen von Autos Unbeteiligter beschädigt worden, hieß es. Verletzt wurde niemand.

Laut Polizei flüchtete der unbekannte Fahrer kurz nach Mitternacht vor einer Polizeikontrolle bei Bergen im Kreis Traunstein mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Österreich. Mehrere Polizeistreifen nahmen die Verfolgung auf, verloren jedoch kurz hinter der österreichischen Grenze den Anschluss.

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Comments

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Hardy Kromarek Thanathorn 07/03/2019 13:26
Ja da war die Polizei zu langsam!!!
Schlechte Koordination der Polizei!!! Hat wohl an den schlechten Sprachkenntnissen der Polizei gelegen?????????!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Jürgen Franke 06/03/2019 22:42
Die deutschen Polizisten konnten
offensichtlich mit ihren Kollegen in Österreich keinen Kontakt aufnehmen, da die vermutlich ein anderes Funknetz haben, denn an der Sprache konnte es sicherlich nicht liegen.