Polizei findet im Rotlichtviertel keine Beweise für Prostitution

Foto: epa/Diego Azubel
Foto: epa/Diego Azubel

PATTAYA: Erneut haben Polizisten bei einem Rundgang im Rotlichtviertel Walking Street keine Beweise für Prostitution gefunden.

Das meldet „Pattaya Update News“, nachdem ein großes Kontingent an Polizisten, Militärs und Verwaltungsbeamten am Donnerstagabend die Fußgängerzone im Süden der Stadt inspizierten. Die Beamten schritten die Walking Street ab und schauten sich auch in einigen Entertainment-Betrieben um. Nach Medienangaben suchten die Sicherheitskräfte nach Beweisen für Prostitution und Menschenhandel mit Minderjährigen. Offenbar gab es keine Festnahmen. Der stellvertretende Polizeichef von Chonburi, Oberst Pongphan Wongmaneethet, appellierte an Touristen, wenn sie Illegales sehen sollten, könnten sie dies über die Hotline 191 mitteilen.

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Mike Dong 10.06.19 10:19
Es ist traurig, wenn man Thailand auf Surin, Roi Et, Ubon und Co. reduziert. Dann hat man wirklich etwas falsch gemacht bei seinen Aufenthalt in Thailand.
Wolf Tegel 10.06.19 09:57
Grundsätzliches
Ich darf festhalten, dass es in Thailand tatsächlich keine Prostitution gibt. Die außerasiatische Welt (also Deutsche, Österreicher, Engländer, Amis, Italiener, etc.) versteht unter Prostitution bloß die schnelle Abwicklung eines sexuellen Dranges gegen cash, sei es im Laufhaus, auf der Straße, hinter dem Busch, etc. Also immer eine schnelle Sache, schon alleine durch die Preise bestimmt und dem dahinter wachenden "Nuttenmanagement". In den meisten Fällen sind es Zuhälter. Das gibt es aber in Thailand nicht! Die meisten Damen agieren auf eigene Rechnung. Das penetrante Verhalten vieler Farangs ist die Ausnutzung der Armut all dieser Mädchen, die zumeist (bitte meine Konjunktive beachten) das Geld ihrer Familie und/ oder ihren Kindern zukommen lassen. Der überbordenden sexuellen Gier der nicht-asiatischen Welt (ok., die Japaner sind auch keine Kostverächter) steht Armut, Trostlosigkeit und ein Mangel an Bildung gegenüber, verniedlicht schon alleine durch den Begriff "Bargirls", was so kuschelig und sweet klingt. Sie sind ja auch im Vergleich zu unseren Nutten viel kuscheliger und sweet. Doch Nutte bleibt Nutte. Aber in jedem Fall taktischer!! Wie es dieser Schweizer erst kürzlich erfahren hat.
Thomas Thoenes 10.06.19 01:12
Herr Harms doppelt traurig! (wieder mal)
Wenn man Kommentare in ihrer Gesamtheit nicht versteht, einfach mal schweigen und nicht immer wieder die Kommentatoren persönlich beleidigen bzw. angreifen mit unqualifizierten Bemerkungen. Mit "immer wieder lustig" meint Frau Sanders grundsätzlich Berichte wie diesen hier über die Prostitution. Ob's Berichte über wachsende Wirtschaft, Tourismusboom, vorgehen gehen Taxi Mafia usw. sind, wird so getan als ob hier alles Friede Freude Eierkuchen ist.
Norbert Kurt Leupi 10.06.19 01:11
Prostitution , dafür oder dagegen ?
Lieber die Prostitution als " ältestes Gewerbe " , als Selbstbefriedigung als " ältestes Handwerk " !
Norbert Kurt Leupi 09.06.19 18:34
Unterschiede im Job...
der " leidigen " Prostitution ? Es gibt auch Frauen und in TH sind es eben besonders viele , die als " Service-Girls " ihre Arbeit als normaler Job betrachten , weil , wenn sie in der Fabrik oder im Büro arbeiten würden , sich , ihre Kinder und Familie gar nicht mehr über Wasser halten könnten ! TH ist heute so teuer , dass viele Mädchen der Existenz-Sicherung wegen diesen " vertikalen " Job verrichten müssen ! Auch Studentinnen verdienen sich teilweise ihr Studium mit dem mehr oder weniger leicht verdienten Geld ! Dann gibt`s noch eine kleine Minderheit , die diese " Arbeit " zur Beschaffung von teuren Konsum-und Luxusgütern angeneigt haben ! Das Hauptproblem aber , dass es überhaupt soweit gekommen ist , liegt an einer anderen Stelle !