Philippinen verbieten Einreise von Ausländern

​Wegen Corona-Anstieg

in Manila und den nahegelegenen Provinzen wird wieder abgeriegelt. Foto: epa/Mark R. Cristino
in Manila und den nahegelegenen Provinzen wird wieder abgeriegelt. Foto: epa/Mark R. Cristino

MANILA: Die Philippinen haben wegen stark steigender Corona-Zahlen neue Einreisebeschränkungen für Ausländer verhängt. Ab Samstag dürfen nur noch philippinische Staatsbürger, die im Ausland arbeiten, in ihre Heimat zurückkehren. Das teilte der Chef der Nationalen Task Force gegen Covid-19, Carlito Galvez, am Mittwoch mit. Insgesamt dürften maximal 1500 Menschen pro Tag in den Inselstaat einreisen, hieß es in einer Mitteilung. Die Regeln sollen zunächst für einen Monat gelten.

Am Dienstag hatten die Behörden 5400 Neuinfektionen verzeichnet - die höchste Zahl seit sechs Monaten, hieß es. Insgesamt wurden in dem schwer von der Pandemie getroffenen Land bisher etwa 630.000 Infektionen bestätigt, fast 13.000 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Für die rund 106 Millionen Einwohner wurden bislang etwa 1,1 Millionen Impfdosen gekauft - jedoch wurden erst knapp 216.000 Menschen geimpft. Die meisten von ihnen sind Mitarbeiter des Gesundheitswesens.

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