Fiaker-Unfall mit Deutschen in Wien

​Pferde scheuten 

Zwei Fiakerpferde ziehen eine Kutsche durch Wien. Während der Corona-Pandemie litt das traditionsreiche Gewerbe unter ausbleibenden Fahrgästen. Foto: epa/Christian Bruna
Zwei Fiakerpferde ziehen eine Kutsche durch Wien. Während der Corona-Pandemie litt das traditionsreiche Gewerbe unter ausbleibenden Fahrgästen. Foto: epa/Christian Bruna

WIEN: Mitten in Wien wird eine Fiaker-Fahrt für Gäste aus Deutschland zum Alptraum. Was dort genau passiert ist.

Bei einem Fiaker-Unfall in Wien sind ein Kutscher sowie zwei seiner vier deutschen Fahrgäste verletzt worden. Die Pferde seien plötzlich durchgegangen, berichtete eine Polizeisprecherin. Die Gäste stammten nach ihren Angaben aus Reichenbach und Heinsdorfergrund in Sachsen. Fiaker sind zweispännige Pferdekutschen, mit denen jedes Jahr zehntausende Touristen die österreichische Hauptstadt erkunden.

Die Pferde hätten an einer Kreuzung gescheut und zu galoppieren begonnen, so die Polizei weiter. Die Kutsche habe dann ein Gerüst touchiert. Der Kutscher sei vom Kutschbock gestürzt und vom Gefährt überrollt worden, während die Pferde mit der Kutsche weiter galoppierten. Das Gespann sei erst zum Stehen gekommen, als eines der Pferde gegen eine Wand stieß und stürzte.

Lastwagen mit laufendem Motor

Der 53-jährige Kutscher sei mit Prellungen ins Krankenhaus gekommen. Zwei der vier Fahrgäste hätten Abschürfungen erlitten, so die Polizei. Auch die Pferde seien verletzt worden und mussten vor Ort versorgt werden.

Warum die Pferde gescheut hatten, ist nicht geklärt. Die Polizei verweist aber darauf, dass hinter der Kreuzung ein Lastwagen mit laufendem Motor stand.

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