Pattaya steht Wasserkrise bevor

Eine Aufnahme vom leeren Sak-Nork-Reservoir in Banglamung vom 3. Januar dieses Jahres aus der Vogelperspektive. Foto: 77kaoded
Eine Aufnahme vom leeren Sak-Nork-Reservoir in Banglamung vom 3. Januar dieses Jahres aus der Vogelperspektive. Foto: 77kaoded

PATTAYA: Die Provincial Waterworks Authority (PWA) in Pattaya hat die Menge des Rohwassers reduziert, das aus fünf großen Dämmen gepumpt wird, deren Pegelstände ein kritisches Niveau erreicht haben.

Der Manager der PWA-Niederlassung Pattaya, Sutat Nutchpan, warnt, dass der Touristenmetropole nun eine Wasserkrise bevorsteht, da die Wassermenge in den fünf Stauseen nicht ausreicht, um den Bedarf der Haushalte und Unternehmen in der Stadt zu decken. Gemäß Sutat will die PWA den Versuch wagen, Rohwasser aus dem Bang-Phra-Reservoir im benachbarten Bezirk Si Racha und dem Nong-Pla-Lai-Reservoir in der Nachbarprovinz Rayong abzupumpen.

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Hansruedi Bütler 21.02.20 10:37
TH hat genug Regen
Richtig! habe auch welchen gekauft und im Wasserhaus eingeschlossen. Man(n) weiß ja nie, wann man ihn dann braucht?
Siam Fan 21.02.20 00:04
Alles OT-Blenderei!
TH hat genug Regen und braucht keine umweltschädlichen Ladenhüter! Siehe meine Ausführungen unten.
Hansruedi Bütler 18.02.20 16:41
Was ist eine RO-Anlage?
Genau das meinte ich doch mit: Sie sollten sich mal die neusten Literaturstudien ansehen. Zu RO sagt Wikipedia: "Die Umkehrosmose oder Reversosmose (RO) ist ein physikalisches Verfahren zur Konzentrierung von in Flüssigkeiten gelösten Stoffen, bei der mit Druck der natürliche Osmose-Prozess umgekehrt wird". Mit dem Wasser sind die Abwasser (Retentat) aus RO gemeint, welche die unerwünschten Stoffe enthalten, die aus Rohwasser abgesondert wurden. Siehe auch: Membrantechnik - Wikipedia, Das so gewonnene Trinkwasser nennt man Permeat (Filtrat). Alle Thailändischen Brauereien und viele Trinkwasseraufbereiter benutzen diese Technologie schon seit vielen Jahren. Es ist das keimfreiste Trinkwasser, welches auf dem Markt erhältlich ist, natürlich nur dort wo kein naturbelassenes Wasser zur Verfügung steht. Selbst habe ich solche "Reinstwasser" Anlagen für die Waferherstellung verkauft. Da das Wassermolekül ein Ampholyt ist, der mit sich selbst reagieren kann, hat selbst Reinstwasser eine geringe elektrische Leitfähigkeit. Der rechnerische Grenzwert beträgt 0,055 µS/cm bei 25 °C, entsprechend einem Widerstand von 18,2 MΩcm (Mega-Ohm mal Zentimeter).
Siam Fan 18.02.20 14:13
Und was sind "RO Anlagen"?
Natuerlich wird aufbereitetes Trinkwasser NICHT in den Grundwasserbereich eingespeist, warum auch?? Regenwasser laesst man in das Grundwasser versickern, dort hat man mehr Speicher ale alle Stauseen zusammen und das mehrmals im Jahr. Aus dem Grundwasser kann man Wasser aufbereiten und dann auf Flaschen abfuellen. Im Prinzip sind wir uns ja einig, TH mit dem vielen Niederschlag bracht ganz sicher keine Meerwasserentsalzung!
Hansruedi Bütler 18.02.20 13:22
"In Ländern wo kein Wasser da ist, gibt es andere
Ansätze, aber darum geht es ja gerade nicht!" Genau darum geht es aber in meinem Post. Wo kein Wasser ist, welches zu versickern ist, grenzt dies mehr als nur an Zauberei. Wasser aus RO Anlagen wird NIE ins Grundwasser eingespeist, schon deswegen, weil es dort praktisch keines hat. In TH gibt es genug Wasser, aber viel mehr Politiker die davon nichts verstehen.