Pattaya steht Wasserkrise bevor

Eine Aufnahme vom leeren Sak-Nork-Reservoir in Banglamung vom 3. Januar dieses Jahres aus der Vogelperspektive. Foto: 77kaoded
Eine Aufnahme vom leeren Sak-Nork-Reservoir in Banglamung vom 3. Januar dieses Jahres aus der Vogelperspektive. Foto: 77kaoded

PATTAYA: Die Provincial Waterworks Authority (PWA) in Pattaya hat die Menge des Rohwassers reduziert, das aus fünf großen Dämmen gepumpt wird, deren Pegelstände ein kritisches Niveau erreicht haben.

Der Manager der PWA-Niederlassung Pattaya, Sutat Nutchpan, warnt, dass der Touristenmetropole nun eine Wasserkrise bevorsteht, da die Wassermenge in den fünf Stauseen nicht ausreicht, um den Bedarf der Haushalte und Unternehmen in der Stadt zu decken. Gemäß Sutat will die PWA den Versuch wagen, Rohwasser aus dem Bang-Phra-Reservoir im benachbarten Bezirk Si Racha und dem Nong-Pla-Lai-Reservoir in der Nachbarprovinz Rayong abzupumpen.

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Siam Fan 21.02.20 00:04
Alles OT-Blenderei!
TH hat genug Regen und braucht keine umweltschädlichen Ladenhüter! Siehe meine Ausführungen unten.
Siam Fan 18.02.20 14:13
Und was sind "RO Anlagen"?
Natuerlich wird aufbereitetes Trinkwasser NICHT in den Grundwasserbereich eingespeist, warum auch?? Regenwasser laesst man in das Grundwasser versickern, dort hat man mehr Speicher ale alle Stauseen zusammen und das mehrmals im Jahr. Aus dem Grundwasser kann man Wasser aufbereiten und dann auf Flaschen abfuellen. Im Prinzip sind wir uns ja einig, TH mit dem vielen Niederschlag bracht ganz sicher keine Meerwasserentsalzung!
Siam Fan 18.02.20 01:10
@Bütler, Sie sind da sicher der größere Fachmann
Aber lesen Sie bitte mal die von
Wissenschaftler am 14. Januar 2019 im Fachmagazin Science of the Total Environment veröffentlichten Studien. Auch die Vereinten Nationen (UN) unterstützten diese. Unabhängig davon kann ich sagen, von der Kostenseite her, ist es um ein vielfaches billiger, das vorhandene Wasser versickern zu lassen (zb über Khlongs), als es schnell ins Meer abzuleiten (zb über Irrigation Canals) und es dann zu entsalzen. In Ländern wo kein Wasser da ist, gibt es andere Ansätze, aber darum geht es ja gerade nicht!
Della Valle Stefan 17.02.20 21:00
Wassermangel
Da ist jeder Kommentar überflüssig. Jedes Jahr das gleiche Lied. Es ist nie richtig was vom Himmel kommt. Entweder zu viel oder zu wenig Regen und scheinbar kann es niemand das Wasser professionell verteilen. Da kann man nur den Kopf schütteln.
Siam Fan 17.02.20 16:54
HR Bütler jetzt enttäuschen Sie mich!
Mit sehr viel Energie wird weltweit in 16.000 Anlagen täglich etwa 95mio qbm Süßwasser hergestelt. Dabei entstehen aber 142.000 qbm hochkonzentrierte Sole (50% mehr als man früher gedacht hatte!!), voll mit Chemiekalien und gelösten Metallen! Die Rückgewinnung machten die Anlagen wettbewerbsunfähig. Vor der weiteren Ableitung ins Grundwasser und ins Meer warnen alle Umweltverbände und jetzt auch die UN. Darunter leiden Fischbestände, Korallen und Wasserpflanzen. Jetzt fehlt eigentlich nur noch, die Schildkröten, Seekühe, Wale, ... fressen deswegen Plastik. Mich bezeichnet man schon jahrelang als Klimawandel-Leugner und ich kann es natürlich auch widerlegen. Ich habe in meinem Garten auch schon Trinkwasser erzeugt, ohne den Umweg über die verlustreiche Solarenergieerzeugung, die nur dazu dient, weitere Ladenhüter zu verkaufen. In einem Land wie TH Trinkwasser mit Entsalzungsanlage herzustellen wäre ein doppelter Schildbürgerstreich und ein Schlag ins Gesicht der armen Weltbevölkerung!!! Bei einem behutsamen Umgang mit der Ressource Wasser, brauchte es weltweit keine dieser Anlagen! Ich habe vor Wochen in einem Meerwasserschwimmbad geschwommen. Warum kann man das in den Erdölländern nicht auch? Und Schach statt Golf, würde auch nichts schaden. Im Grundwasserbereich kann bis zum Hundertfachen der Summe aller Stauseen gespeichert werden(mehrfach/a). Regenwasser wegen angeblicher Hochwassergefahr schnell ins Meer zu leiten und dann wieder entsalzen, ist hochgradig dumm.