Pattaya cancelt alle Songkran-Aktivitäten

Foto: Thethaiger
Foto: Thethaiger

PATTAYA: Die Stadtverwaltung hat alle Aktivitäten zum thailändischen Neujahrsfest abgesagt.

Das gilt für Naklua und Pattaya City. Dort sollte zu Songkran das traditionelle Wan-Lai-Festival am 18. bzw. 19. April stattfinden. Gestrichen wurden neben den religiösen Zeremonien die Wasserschlachten und alle Unterhaltungsaktivitäten. „Wir bemühen uns um die Zusammenarbeit mit Anwohnern und Touristen. Wir wollen verhindern, das Wasser gespritzt wird, da dies die Ausbreitung des Virus verursachen kann", schrieb Sontaya Khunpluem, Bürgermeister von Pattaya, am Freitag auf seiner Facebook-Seite. Die Stadt hatte bereits das für den 20. bis 21. März geplante Pattaya Music Festival auf einen nicht festgelegten zukünftigen Termin verschoben. Das Festival war eine von acht Aktivitäten, die diesen Monat abgesagt oder verschoben wurden.

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Klaus Berbel 07.03.20 19:21
Jede Jahr das gleiche...
Jedes Jahr zu Songkran regen sich einige Expats und Thaikulturvollprofis darüber auf, dass die Wasserschlachten ja nichts mit dem eigentlichem Songkran zu tun haben. Ich und viele andere TOURISTEN sind nun mal keine Buddhisten oder Thais. Folglich ist der religiöse Hintergrund absolut irrelevant. Klar respektiert man, wenn die Thais ihre religiösen Handlungen da durchführen. Aber in Pattaya und Bangkok geht es für mich und besagte Touristen darum so viel Wasser um mich zu ballern wie möglich und maximale Party zu machen. Und keine Angst, ich nehme keinerlei Kritik an meiner Ansicht an :)
Thomas Thoenes 07.03.20 14:56
@Roman Müller
Das ist aber überall und bei allen Festlichkeiten der Fall. Der ganze Konsum und die Hektik bei uns hat auch nicht mehr wirklich was mit Weihnachten oder Ostern zu tun. Der Party und Spaßfaktor hier an Sonkran wurde von Jahr zu Jahr mehr und überschattet die Tradition. Es sei der Jugend aber auch gegönnt.
Ingo Kerp 07.03.20 13:11
Das läßt hoffen, wenn die Vernunft siegt. Natürlich werden sich etliche nicht daran halten, was zu befürchten ist. Dennoch, das Veranstaltungsverbot ist richtig.

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