Papst Leo XIV. ruft zum Einsatz für den Frieden auf

Pastoralbesuch von Papst Leo XIV. in Pompeji und Neapel. Foto: epa/Ciro Fusco
Pastoralbesuch von Papst Leo XIV. in Pompeji und Neapel. Foto: epa/Ciro Fusco

POMPEJI: In Pompeji beklagt der Papst Konflikte und eine Schwächung der Ehe. Er sagt: «Frieden entsteht im Herzen.» An seine Zuhörer richtet er einen Appell.

Zum Jahrestag seiner Wahl zum Papst ruft Leo XIV. die Gläubigen zum Einsatz für den Frieden auf. «Die Kriege, die noch immer in vielen Regionen der Welt toben, verlangen ein erneutes Engagement - nicht nur in wirtschaftlicher und politischer, sondern auch spiritueller und religiöser Hinsicht. Frieden entsteht im Herzen», sagte das Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken bei einer Predigt in Pompeji.

«Keine irdische Macht wird die Welt retten»

«Wir können uns nicht abfinden mit den Bildern des Todes, die uns die Nachrichten jeden Tag präsentieren», sagte der 70-Jährige, der auf die Macht des Gebets hinwies. «Keine irdische Macht wird die Welt retten, sondern allein die göttliche Macht der Liebe» - die Anwesenden applaudierten.

Zwei Anliegen bezeichnete der Papst als besonders dringend: die Familie, die unter einer Schwächung der ehelichen Bindung leide, und den Frieden, der aufs Spiel gesetzt werde «durch internationale Spannungen und eine Wirtschaft, die den Waffenhandel dem Respekt für das menschliche Leben vorzieht».

Zahlreiche Gläubige säumten den Weg des Papstes durch die Straßen von Pompeji. Der Pontifex segnete Kinder, die ihm gereicht wurden und begrüßte insbesondere Menschen im Rollstuhl.

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