Öltanker kippt um: Fahrer stirbt

Der Öltanker landete in einem Seitengraben und kippte um. Foto: Thai Rath
Der Öltanker landete in einem Seitengraben und kippte um. Foto: Thai Rath

NAN: Aus einem Öltanker sind bei einem Unfall 40.000 Liter Diesel ausgelaufen, der Fahrer erlitt tödliche Verletzungen.

Wie durch ein Wunder ist es zu keiner Explosion und zu keinem Brand gekommen. Der Tanker gehört dem Unternehmen Pattamawat Petroleum Co Ltd. mit Sitz in Banglamung. Das Fahrzeug war mit 41.000 Litern Diesel augenscheinlich auf dem Weg nach Laos. Aus ungeklärter Ursache kam der 52 Jahre alte Fahrer auf der Straße nahe der Grenze zu Laos von der Fahrbahn ab. Der Öltanker landete in einem Seitengraben und kippte um. Der Fahrer, ebenfalls aus Banglamung, wurde hinter dem Lenkrad tot aufgefunden. Auf der Route 101 lief fast die gesamte Ladung in einen Bach. Rettungskräfte und Feuerwehrleute überfluteten den Bereich, um einen Brand zu verhindern. Polizei-Leutnant Chairat Tankaew von der Wache Chalermprakiat vermutet, dass dem Fahrer die Straße unbekannt war.

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Siam Fan 29.08.18 20:15
40.000l Diesel +Laster= wieviel Tonnen?
Aus dem Bauch heraus sage ich, das ist Wahnsinn! Wenn ich die EU-Regeln verstehe, ist bei 40t zulässiges Gesamtgewicht Schluß. Die Ausnahme für 44t trifft hier nicht zu. Ich muß zu meiner Schande gestehen, ich habe mir noch nie so richtige Gedanken gemacht. Hier im Süden, fahren die auch vom Golf rüber an die AnamanKüste. Wenn die im Konvoi in der gleichen Richtung unterwegs sind, lege ich lieber eine Halbe Stunde Pause ein. Ich schätze, der leere Lkw hat bis zu 15t!? Hier fahren die wohl mit Rohöl. Egal wie, das ist einfach zu viel und in Europa sind die Strassen und Fahrzeugswartung nochmal besser. Je mehr ich darüber nachdenke, .... das ist der volle Wahnsinn. Ich bin bis heute "nur" mit 4 Leo-Motoren (?12t) gefahren, eine Erfahrung, die Tausend Fahrstunden mit dem leeren FahrschulLkw nicht bieten können. Wenn dieser Lkw ein Gesamtgewicht von~55.000t hatte, wirken da unvorstellbare Kräfte. Mir wird eben gerade richtig schlecht. Mein Urteil steht fest, aber da sollen sich Leute Gedanken drüber machen, die dafür die Verantwortung übernehmen müssen!
Thomas Thoenes 28.08.18 23:16
Rettungskräfte und Feuerwehr
überfluteten den Bereich.... Na Bravo. Wenn das nicht mal wieder Fachkräfte waren. Wie @Rudolf Lippert schon geschrieben hat entzündet sich Diesel nicht so einfach. Abstreuen und soweit möglich erstmal absaugen und dann betroffenes Erdreich etc. abtragen wäre sicherlich sinnvoller gewesen. Jetzt verteilen sich 40.000 Liter Diesel über eine riesige Fläche Land und Wasser.Da wäre sogar noch Absperren und abbrennen besser gewesen.
Roman Müller 28.08.18 22:36
Strecke nicht gekannt
ja, der ist wirklich gut. Falls ich nochmals einen Unfall haben sollte, (was ich nicht hoffe) sag ich einfach: Normalerweise kommt hier niemand um diese Uhrzeit. Ist doch auch gut. Oder??? Wie üblich wird der Chauffeur etwas zu zügig unterwegs gewesen sein, oder ist am Steuer eingenickt.(ABER, normalerweise fährt er besonnen und er schläft nicht um diese Zeit)... Mein Unfall vor Jahren ist glücklich ausgegangen. 2 junge richtig besoffene Thais sind mir richtig schnell genau ins linke Hinterrad geknallt. Ich hab die gar nicht kommen sehen. Die hatten riesiges Glück und sind mir über den Kofferraumdeckel gesegelt und auf der Strasse gelandet. Nur reichlich Schürfungen. Die hatten nicht nur kein Licht, sondern am Mofa war nicht mal eine Lampe. Der Polizei hat der Fahrer gesagt er hätte mich kommen sehen. Auf die Frage warum er nicht gebremst hat, bekam der Beamte die Antwort: Die Bremsen wären kaputt sie würden nicht funktionieren. Natürlich auch kein Führerschein und keine Versicherung. Eine ganz neue Flasche Reisschnaps ist beim Unfall zerbrochen, das hat gestunken wie die Sau. Ausser viel Laufereien (Reparaturen am Auto) ist an mir nichts hängen geblieben. Meine Vollkasko hat alles geregelt weil bei denen nichts zu holen war. Mein Tipp: Bei einem Unfall immer gleich einen Vertreter der Versicherung aufbieten. Die schauen dann dass sie nicht bezahlen müssen. Die Schulfrage wird sicher seriöser geklärt wie wenn nur die Polizei auf den Platz kommt.
Mike Dong 28.08.18 20:48
keine Kausalität
Im Artikel wird nirgendwo von einem Unfallgrund berichtet. Es wird keine Kausalität zwischen der Vermutung des Pol Lt., daß dem Fahrer die Strecke evtl unbekannt gewesen sein könnte u der Unfallursache hergestellt. Ebenso könnte ein technischer Defekt od ein gesundheitliches Problem der Auslöser sein. Dies wird man ja vielleicht untersuchen. Der Fahrer hat sich sicherlich auch nicht absichtlich tot gefahren, deswegen ein RIP von hier.
Rudolf Lippert 28.08.18 20:47
So ist das eben
da fährt ein Lasti mit 40 t Diesel und kippt halt um, ja ist nun mal so. Der Fahrer hat getrunken oder geschlafen oder was auch immer... 40.000 l Diesel (!) einfach mal so in den Bach rein...Ja, ... ist nun mal so. Man überflutet um einen Brand zu verhindern... Mann o mann. Der Flammpunkt von Diesel liegt bei 55 Grad C, was bedeutet dass Diesel sich bis 55 Grad C nicht, z.B. mit einem Streichholz, entzünden lässt. Ist also kein Wunder.