Neues aus der Wirtschaft am Freitag

Fotomontage: DER FARANG
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Eurokurs gefallen - EZB-Referenzkurs: 1,1377 US-Dollar

FRANKFURT/MAIN: Der Euro-Kurs ist gefallen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1377 (Donnerstag: 1,1392) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8789 (0,8778) Euro.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85388 (0,85318) britische Pfund, 186,38 (186,23) japanische Yen und 0,9302 (0,9295) Schweizer Franken fest.


Batteriehersteller Varta stellt Insolvenzantrag

ELLWANGEN: Der schwäbische Batteriehersteller Varta hat eigenen Angaben zufolge einen Antrag auf vorläufige Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Ziel dieses Schrittes sei es, die wirtschaftliche Zukunft des Unternehmens zu sichern und eine nachhaltige Fortführung des Geschäftsbetriebs zu ermöglichen. Nach Unternehmensangaben sind neben der Varta AG als Konzernmuttergesellschaft mit Sitz in Ellwangen auch die operativen Einheiten Varta Microbattery GmbH, Varta Micro Production GmbH und Varta Storage GmbH von der Antragstellung betroffen.


VW-Gewinn im zweiten Quartal um ein Drittel eingebrochen

WOLFSBURG: Der Gewinn des Volkswagen-Konzerns ist im zweiten Quartal erneut eingebrochen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei das Konzernergebnis nach Steuern in den Monaten April bis Juni um 32,9 Prozent von 2,29 Milliarden Euro auf 1,54 Milliarden Euro gesunken, teilte Europas größter Autobauer in Wolfsburg mit.


Blume will VW-Sparpaket bis Jahresende festzurren

WOLFSBURG: VW-Chef Oliver Blume strebt eine Verabschiedung seines neuen Sparpakets für den Konzern noch in diesem Jahr an. Sein Ziel sei es, dazu bis Jahresende Beschlüsse im Aufsichtsrat zu treffen, sagte Blume im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur.


Reaktion auf EU-Maßnahme: China sanktioniert deutsche Firmen

PEKING: Als Reaktion auf die neuen Russland-Sanktionen der EU hat China gegen 14 Unternehmen aus Deutschland und anderen europäischen Ländern Exportkontrollen verhängt. Durch die 21. Sanktionsrunde seien auch 14 Unternehmen aus China und der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong auf die Liste der EU geraten, begründete das Handelsministerium in Peking den Schritt. Exportunternehmen ist es demnach untersagt, sogenannte Dual-Use-Güter, also Waren mit einem zivilen, aber auch militärischen Verwendungszweck an die betroffenen EU-Firmen auszuführen.


EU: TikTok gefährdet Kinder und Jugendliche - Strafe droht

BRÜSSEL: TikTok gefährdet Kinder und Jugendliche nach vorläufigen Ermittlungsergebnissen der EU-Kommission durch zu niedrige Schutzstandards. Die Brüsseler Behörde kritisiert unter anderem, dass Fremde die öffentlichen Benutzerkonten von Minderjährigen sehen und die jungen Nutzer auch mit missbräuchlichen Absichten kontaktieren könnten.


Sprit immer teurer - Benzin nähert sich Allzeithoch

MÜNCHEN: Die Spritpreise steigen immer weiter: Am Donnerstag verteuerte sich Superbenzin der Sorte E10 um 1,3 Cent und kostete im bundesweiten Tagesdurchschnitt 2,168 Euro pro Liter, wie der ADAC mitteilt. Diesel lag mit 2,199 Euro sogar um 2 Cent höher als am Vortag. E10 ist damit nur noch 3,5 Cent von seinem Allzeithoch aus dem März 2022 entfernt. Am Freitag deutete sich am Morgen aber kein weiterer deutlicher Anstieg der Benzinpreise im Tagesdurchschnitt an.


Neue US-Zölle in Kraft - Auch Einfuhren aus EU betroffen

WASHINGTON: Die Vereinigten Staaten verhängen ab sofort neue Zölle gegen 60 Handelspartner, darunter auch auf Waren aus der Europäischen Union. Das Büro des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer teilte am Donnerstag mit, dass die Abgaben in Höhe von 10 beziehungsweise 12,5 Prozent ab diesen Freitag 06.01 Uhr deutscher Zeit erhoben würden. Faktisch ersetzen sie jene temporären globalen Zölle in Höhe von 10 Prozent, die US-Präsident Donald Trump mit Ende des gesetzlich erlaubten Zeitrahmens von 150 Tagen nun nicht mehr erheben darf.


Munich Re meldet Rekordhalbjahr - 3,9 Milliarden Gewinn

MÜNCHEN: Der Versicherungskonzern Munich Re hat im ersten Halbjahr einen Rekordgewinn von 3,9 Milliarden Euro eingefahren. Abgesehen von ohnehin gut laufenden Geschäften verdankte der Münchner Dax-Konzern das weitgehend ausgebliebenen natürlichen und menschengemachten Katastrophen: Die «Großschadenbelastung» in den ersten sechs Monaten war laut einer Pflichtmitteilung an den Finanzmarkt sehr gering. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 war das ein Gewinnsprung von fast 22 Prozent - obwohl auch schon vor einem Jahr die Großschäden niedriger als erwartet ausgefallen waren.

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