Neues aus der Raumfahrt am Dienstag

Die Sojus-2.1a-Trägerrakete mit dem Sojus-MS-24-Raumschiff hebt von der Startrampe auf dem von Russland gepachteten Kosmodrom Baikonur in Kasachstan ab. Archivfoto: PA-EFE/MAXIM SHIPENKOV
Die Sojus-2.1a-Trägerrakete mit dem Sojus-MS-24-Raumschiff hebt von der Startrampe auf dem von Russland gepachteten Kosmodrom Baikonur in Kasachstan ab. Archivfoto: PA-EFE/MAXIM SHIPENKOV

Neue Investorenmillionen für Raketen-Start-up Isar Aerospace

MÜNCHEN: Bisher ist erst eine Testrakete des Start-ups Isar Aerospace gestartet, bis zur Serienreife wird es noch dauern. Doch an Investorengeldern fehlt es nicht.

Das Münchner Raumfahrt-Start-up Isar Aerospace hat weitere 270 Millionen Euro Investorengeld für die Entwicklung seiner Spectrum-Rakete eingeworben. Das Jungunternehmen will das Geld zur Vorbereitung der erhofften Serienproduktion von bis zu 40 Raketen pro Jahr nutzen, außerdem ist nun der Bau eines zweiten Raketenstartplatzes in Kanada in Planung, wie Isar Aerospace mitteilte. Unter den neuen Investoren sind die Risikokapitalinvestoren Island Green Capital aus den USA und Molten Ventures aus Großbritannien.

Bisher hat die Spectrum-Rakete erst zu einem Testflug im Frühjahr 2025 abgehoben, der zweite Start vom norwegischen Weltraumbahnhof Andøya hat sich mehrmals verzögert. Dennoch ist Isar Aerospace nach Angaben von Unternehmenschef Daniel Metzler ausgebucht. Die Rakete soll bis zu einer Tonne Last - in der Regel Satelliten - in erdnahe Umlaufbahnen wenige hundert Kilometer über dem Erdboden befördern. Derzeit werden die meisten europäischen Satelliten von Space X ins All geschossen, dem Raumfahrtunternehmen des US-Milliardärs Elon Musk.

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