Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Samstag

Foto: Pixabay
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Führender US-Republikaner McConnell arbeitet nach Sturz von zu Hause

WASHINGTON: Der republikanische Minderheitsführer im US-Senat, Mitch McConnell, ist nach seiner bei einem Sturz erlittenen Gehirnerschütterung aus einer stationären Physiotherapie-Einrichtung entlassen worden. Er sei froh, wieder zu Hause zu sein, erklärte der 81-Jährige am Samstag. Der Republikaner war Anfang des Monats in einem Hotel in der Hauptstadt Washington gestürzt und anschließend im Krankenhaus behandelt worden. Er werde nun die kommenden Tage von zu Hause arbeiten, sagte der Politikveteran.

McConnell ist der am längsten amtierende Anführer einer Partei in der Geschichte des US-Senats. Nach Angaben der Kongresskammer wurde er seit 2006 neun Mal gewählt, um die Republikaner anzuführen - je nach Ausgang der jeweiligen Parlamentswahlen und der Sitze der Parteien im Senat als Mehrheits- oder Minderheitsführer.


Komponist Lloyd Webber trauert um Sohn Nicholas

LONDON: Der britische Komponist Andrew Lloyd Webber trauert um seinen ältesten Sohn Nicholas.

«Ich bin erschüttert, mitteilen zu müssen, dass mein geliebter älterer Sohn Nick vor ein paar Stunden im Krankenhaus von Basingstoke gestorben ist», schrieb der 75-Jährige am Samstagabend bei Twitter. Nicholas, der ebenfalls als Komponist arbeitete, war an Magenkrebs erkrankt. Erst kürzlich hatte Andrew Lloyd Webber («Phantom der Oper», «Cats») mitgeteilt, dass der 43-Jährige in einem Hospiz untergebracht wurde. Um bei seinem Sohn sein zu können, hatte er eine Reise zur Premiere seines Musicals «Bad Cinderella» in New York abgesagt.


Verständnis für Absage von Charles-Besuch in Frankreich

LONDON: Experten haben Verständnis für die Absage des Staatsbesuchs von König Charles III. in Frankreich gezeigt. Ein geplantes Staatsbankett für den Monarchen im Schloss Versailles hätte «Anklänge» an die Französische Revolution von 1789 gehabt, wenn es trotz der heftigen Proteste gegen die Rentenreform des französischen Präsidenten Emmanuel Macron stattgefunden hätte. Das sagte der frühere britische Sicherheitsberater Peter Ricketts am Samstag dem Sender BBC Radio 4. Die französische Ex-Botschafterin in London, Sylvie Bermann, sagte, ein solches Bankett «hätte kein gutes Bild abgegeben».

Es habe das Risiko bestanden, dass die Visite von Zwischenfällen überschattet worden wäre, sagte Ex-Diplomat Ricketts. «Wie sich herausgestellt hat, waren die Umstände nicht richtig, und in diesem Fall ist es richtig, zu verschieben.» Ex-Botschafterin Bermann sagte: «Es ist sicherlich für die (französische) Regierung frustrierend, weil wir den König willkommen heißen wollten.» Sie verwies auf die jüngste politische Annäherung zwischen Paris und London.

Charles (74) und Königsgemahlin Camilla (75) sollten eigentlich an diesem Samstag in Frankreich eintreffen und am Mittwoch nach Deutschland weiter reisen. Wegen der teilweise gewalttätigen Proteste gegen Macrons Rentenreform und eines angekündigten Großstreiks am Dienstag wurde der Staatsbesuch aber am Freitag abgesagt. Der Besuch in Berlin und Hamburg vom 29. bis 31. März soll hingegen wie geplant stattfinden. Damit wird Deutschland zum ersten Auslandsziel von Charles als König.


Royale Ehren für Queen-Sargträger und weitere Helfer

LONDON: Für ihre Mitwirkung an den Trauerfeiern für Queen Elizabeth II. erhalten die Sargträger royale Ehren. König Charles III. verleiht den acht Soldaten der Gardedivision Grenadier Guards, die den Sarg der Königin in London getragen hatten, die Royal Victorian Medal, wie der Palast am Samstag mitteilte. Die Medaille ist eine Auszeichnung für persönliche Dienste an der Royal Family. Auch die acht Träger, die in der schottischen Hauptstadt Edinburgh für den Sarg der Queen verantwortlich waren, erhalten die Medaille. Zudem werden zahlreiche weitere royale Helfer ausgezeichnet, die an den Feierlichkeiten beteiligt waren.

Queen Elizabeth II. war am 8. September 2022 auf Schloss Balmoral in Schottland gestorben. Während der tagelangen Staatstrauer wurde ihr geschlossener Sarg zuerst nach Edinburgh gebracht und dort in der St-Giles-Kathedrale aufgebahrt. Anschließend konnten Trauernde der Queen in der Westminster Hall des Parlaments in London die letzte Ehre erweisen. Das Staatsbegräbnis fand dann in der Westminster Abbey statt.

Schon damals waren Forderungen laut geworden, die Sargträger zu ehren. «Ich kann mir nicht vorstellen, wie schwer und emotional herausfordernd es gewesen sein muss, nur einmal den Sarg Ihrer verstorbenen Majestät zu tragen», sagte der konservative Abgeordnete Tom Hunt. «Vor Milliarden Zuschauern haben sie Ihre verstorbene Majestät und das Land stolz gemacht.»

Die Schneiderin der Queen, Angela Kelly, die als eine ihrer engsten Vertrauten galt, sowie ihr Page Paul Whybrew, ihr Pferdepfleger Terence Pendry und ihre Hofdamen Philippa de Pass und Jennifer Gordon Lennox erhielten die Ehrentitel «Commander of the Royal Victorian Order». Auch die Piloten, die den Sarg der Queen von Edinburgh nach London flogen, wurden ausgezeichnet.


Ehe-Aus bei Reese Witherspoon

LOS ANGELES: Hollywoodstar Reese Witherspoon (47) und ihr Mann Jim Toth haben nach knapp zwölf Jahren Ehe ihre Scheidung bekanntgegeben. Angesichts der «vielen wunderschönen Jahre zusammen» sei ihnen die Entscheidung schwergefallen, teilte die Oscar-Preisträgerin am Freitag über Instagram mit. Auch nach der Trennung blieben sie und Jim einander mit «tief empfundener Liebe, Güte und gegenseitigem Respekt» sowie durch ihren gemeinsamen Sohn Tennessee verbunden.

Das Paar hatte sich im Januar 2010 auf einer Party kennengelernt - unmittelbar nachdem Witherspoon die gut zweijährige Beziehung zu ihrem Kollegen Jake Gyllenhaal («Brokeback Mountain») abgebrochen hatte. Davor war die Schauspielerin mit Ryan Phillippe verheiratet gewesen. Während diese Ehe nach sieben gemeinsamen Jahren geschieden wurde, hielt die Beziehung zum Talent-Agenten Toth deutlich länger: Ihre Trennung verkündeten die beiden kurz vor ihrem zwölften Hochzeitstag.

Witherspoon stand bereits als Teenager vor der Kamera. Weltweit bekannt wurde sie als aufstrebende Blondine in der Komödie «Natürlich blond!». 2006 gewann sie den Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihren Auftritt als Sängerin June Carter Cash in «Walk the Line».

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Leserkommentare

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