Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Dienstag

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MTV Video Music Awards: Große Live-Show im September geplant

LOS ANGELES/NEW YORK: Die MTV Video Music Awards sollen Mitte September mit großem Staraufgebot in einer New Yorker Eventhalle über die Bühne geben. Mit der Trophäen-Show im Barclays Center vor Zuschauern wolle man auch die Rückkehr zu Live-Events zelebrieren, teilten die Veranstalter am Dienstag mit.

Im vorigen August wurden die Preise des US-Musiksenders MTV wegen der Corona-Pandemie an verschiedenen New Yorker Standorten im Freien vor einem kleinen Live-Publikum unter Berücksichtigung von Hygienevorschriften verteilt. Viele ähnliche Veranstaltungen waren wegen der Pandemie ganz abgesagt worden. Die meisten Trophäen räumte 2020 Lady Gaga ab.

Die VMA-Preise werden seit 1984 verliehen. Fans können online für ihre Favoriten stimmen. Als Trophäe gibt es einen «Moonman», einen kleinen Astronauten auf dem Mond, der eine MTV-Fahne in der Hand hält.


Seltene Briefmarken und Münzen von Schuhdesigner Weitzman versteigert

NEW YORK: Einige der seltensten und teuersten Briefmarken und Münzen aus der Sammlung von US-Schuhdesigner Stuart Weitzman (79) sind in New York für Millionen versteigert worden. Am meisten brachte der «1933 Double Eagle Coin» ein. Die 20-Dollar-Goldmünze, von deren Art es nur noch sehr wenige gibt und nur diese eine in Privatbesitz, hatte der Designer 2002 für 7,59 Millionen Dollar ersteigert - damals Auktionsrekord für eine Münze. Am Dienstag stellte die Münze mit rund 18,9 Millionen Dollar (etwa 15,5 Millionen Euro) nach Angaben des Auktionshauses Sotheby's nun einen neuen Rekord auf.

Die Briefmarke «British Guiana», die Weitzman 2014 für den Rekordpreis von 9,5 Millionen Dollar ersteigert hatte, brachte diesmal rund 8,3 Millionen Dollar - nur etwa halb so viel wie im Vorfeld erwartet. Die Marke mit dem Ausgabedatum 1856 soll angeblich Ende des 19. Jahrhunderts von einem zwölfjährigen Schüler entdeckt worden sein. Danach war sie durch zahlreiche prominente Hände gegangen.

Vier weitere Briefmarken - der sogenannte «24-Cent Inverted Jenny Plate Block» aus dem Jahr 1918 - wurden für rund 4,9 Millionen Dollar versteigert. Es handelt sich um vier Marken von ursprünglich 100, auf denen ein Flugzeug fälschlicherweise auf den Kopf gedreht abgedruckt wurde. Sie waren vor 16 Jahren zuletzt für knapp drei Millionen Dollar versteigert worden. Weitzman kaufte sie danach privat. Nun erwarb der US-Milliardär David Rubenstein nach Angaben des Auktionshauses die Marken, die Namen der Käufer der beiden anderen Gegenstände wurden zunächst nicht veröffentlicht.

«Ich hatte mein Leben lang den Traum, die größten Raritäten in den beiden großen Sammlerwelten der Briefmarken und Münzen zu sammeln und diese über Jahrzehnte versteckten außergewöhnlichen Schätze dann der Öffentlichkeit zur Betrachtung zur Verfügung zu stellen», wurde Weitzman, der schon die Füße von Stars wie Taylor Swift und Beyoncé eingekleidet hat, vor Auktionsbeginn zitiert. «Das wollte ich machen und das habe ich gemacht. Das war mein Traum. Heute ist es mein Traum, etwas für den guten Zweck zu hinterlassen, und dafür werde ich die Einnahmen aus diesen Verkäufen verwenden.»


Erstes volles Hallenkonzert: Foo Fighters im Madison Square Garden

NEW YORK: Mit einem Auftritt der Foo Fighters am 20. Juni ist in New York erstmals seit Beginn der Corona-Einschränkungen im März 2020 wieder ein Hallenkonzert ohne Kapazitätseinschränkungen angesetzt. «Die Foo Fighters bringen den Rock & Roll zurück in den (Madison Square) Garden», schrieben die Veranstalter am Dienstag per Kurznachrichtendienst Twitter. «Wir warten seit mehr als einem Jahr auf diesen Tag», kommentierte die Rockband um Dave Grohl das Ereignis. «New York, mach dich bereit für eine lange Nacht, bei der wir uns gemeinsam die Seele aus dem Leib schreien.»

Die US-Ostküstenmetropole war im vergangenen Frühjahr das Epizentrum der Corona-Pandemie in den USA. Im März 2020 wurden weitreichende Einschränkungen verhängt, fast alle Kultureinrichtungen schlossen. Inzwischen ist das Infektionsgeschehen unter Kontrolle, die Impfkampagne kommt rasch voran. Der Madison Square Garden hat bislang nur eingeschränkt wieder öffnen können, unter anderem für Sportveranstaltungen. Wer ein Ticket für die Foo Fighters kaufen will, muss - wenn er über 16 Jahre alt ist - eine Corona-Impfung nachweisen.

Zuvor war bereits bekannt geworden, dass New York zum Ende der Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie im August ein Konzert für Zehntausende im Central Park plant. Zudem soll Rock-Legende Bruce Springsteen mit seiner Show «Springsteen on Broadway» ab Juli den Broadway wiedereröffnen.


Kermani erhält Toleranz-Preis des österreichischen Buchhandels

WIEN: Der deutsche Schriftsteller Navid Kermani wird mit dem Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln ausgezeichnet. Die mit 10.000 Euro dotierte Würdigung soll ihm am 21. November in Wien überreicht werden, wie der Verband am Dienstag bekanntgab.

«Seine Literatur ist im besten Sinn transreligiös und transkulturell und zeigt Haltung im Angesicht von Ungerechtigkeit und Unmenschlichkeit», sagte Verbandspräsident Benedikt Föger. In seinem wissenschaftlichen Werk, seinen Reportagen, Romanen und Reden eröffne Kermani einen tiefen Blick in wenig beachtete Lebenswelten.

Der 53-jährige Intellektuelle lebt in Köln. Zu seinen jüngeren Veröffentlichungen zählt «Entlang den Gräben», eine Reisereportage für die er von Deutschland bis in die iranische Heimat seiner Eltern reiste. Kermani ist für sein Werk bereits vielfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Kleist-Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Der jährlich vergebene Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels ging in der Vergangenheit unter anderem an Simon Wiesenthal, Peter Ustinov und zuletzt an die britische Autorin A. L. Kennedy.


David Hasselhoff macht Werbung für Corona-Impfung

BERLIN/CALABASAS: Der US-Schauspieler und Sänger David Hasselhoff («Baywatch», «Knight Rider») macht Werbung für die Impfkampagne des Bundesgesundheitsministeriums. «Ärmel hoch», sagt Hasselhoff auf Deutsch in einem vom Ministerium auf Twitter veröffentlichten Video. Das Haus von Jens Spahn (CDU) bestätigte am Dienstag, dass Hasselhoff für seinen Beitrag kein Geld bekommen habe.

Sein Rat an alle Amerikaner in der ganzen Welt und in Deutschland sei, sich impfen zu lassen, so Hasselhoff in einem weiteren Video. Dazu zeigt er ein kleines Pflaster auf seinem rechten Oberarm. Er wolle wieder Alltag haben und die Freiheit zu reisen, erklärt der Sänger des Mauerfall-Hits «Looking For Freedom» (zu deutsch «Suche nach Freiheit») vor seiner Villa in der kalifornischen Stadt Calabasas. Und er habe Freiheit durch die Impfung gefunden: «I found freedom».


Prinz Charles warnt: Welt ist angreifbar für weitere Pandemien

LONDON: Vor dem G7-Gipfel in Großbritannien hat Prinz Charles (72) vor neuen Pandemien auf der Welt gewarnt. Umweltzerstörung und der Verlust der Artenvielfalt hätten die Erde angreifbar gemacht, sagte der britische Thronfolger am Dienstag bei einer Veranstaltung der Handelskammer von Cornwall. Die Menschheit sei mit einem «planetarischen Notfall» konfrontiert, es bestehe dringender Handlungsbedarf. Der älteste Sohn von Queen Elizabeth II. ist für sein lang andauerndes Engagement im Umweltschutz bekannt.

«Derzeit zerstören wir schnell und katastrophal die wundersame Vielfalt und Vernetzung aller Arten des Lebens auf der Erde und setzen uns dadurch weiteren verheerenden Pandemien gefährlich aus», betonte Charles. Er trägt auch den Titel Duke (Herzog) von Cornwall - damit ist er der gleichnamigen südwestenglischen Grafschaft verbunden, wo der G7-Gipfel vom 11. bis 13. Juni stattfindet.


Schweizerin wird ab 2024 Intendantin der Dresdner Semperoper

DRESDEN: Die Intendantin der Oper Graz, Nora Schmid, übernimmt mit der Spielzeit 2024/2025 die Leitung der Sächsischen Staatsoper Dresden. Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) stellte die 42-Jährige am Dienstag als Nachfolgerin von Intendant Peter Theiler (65) vor, dessen Vertrag an der weltberühmten Semperoper in drei Jahren endet. Für die gebürtige Schweizerin wird es eine Rückkehr an das Haus, an dem sie 2010/2011 Chefdramaturgin unter Ulrike Hessler war und nach deren Tod 2012 der geschäftsführenden Interims-Intendanz angehörte.

2024 wird sie nach Hessler die zweite Frau an der Spitze des renommierten Opernhauses. Sie sei Intendantin einer neuen Generation, sagte Klepsch und lobte deren Motivation zur künstlerischen Exzellenz, Begeisterung für die Oper als gesellschaftlich relevantem Ort, kommunikative Stärke und zeitgemäßen Führungsanspruch. Das mache sie zu einer «profilierten, überzeugenden und gefragten Intendantin».


Arabella Kiesbauer kehrt als Crime-Queen ins deutsche TV zurück

MÜNCHEN: Die österreichische Moderatorin und frühere Talk-Königin Arabella Kiesbauer (52) kehrt ins deutsche Fernsehen zurück. Ab Herbst ist sie bei TLC das Gesicht von True-Crime-Shows, die als Genre immer populärer werden, wie der Sender am Dienstag mitteilte.

«Arabellas Crime Time - Verbrechen im Visier» widmet sich demnach wahren Kriminalfällen, die viral gegangen sind. «Arabellas Crime Time - Chaos vor Gericht» befasse sich dagegen mit den teils haarsträubenden Vorkommnissen in amerikanischen Gerichtssälen.

Kiesbauer wurde 1994 bis 2004 populär bei ProSieben mit ihrem Nachmittagstalk «Arabella». In Österreich ist sie die Moderatorin von «Bauer sucht Frau» und «The Masked Singer Austria».


Maria Schrader soll Weinstein-Enthüllungen verfilmen Foto - Archiv

LOS ANGELES: Die deutsche Filmemacherin Maria Schrader (55, «Unorthodox») soll für das Hollywoodstudio Universal Pictures einen Film über den Weinstein-Skandal drehen. Die Agentur Just Publicity bestätigte am Dienstag entsprechende Berichte von US-Filmportalen. Das Projekt «She Said» basiert auf dem Buch der «New York Times»-Reporterinnen Jodi Kantor und Megan Twohey. Der Film soll erzählen, wie die Reporterinnen die Vorwürfe gegen den Filmproduzenten Harvey Weinstein 2017 ans Licht gebracht hatten. Er wurde nach den Enthüllungen 2020 wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung zu 23 Jahren Haft verurteilt. Weinstein sitzt die Strafe in einem Gefängnis im US-Staat New York ab.


Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Dienstag

Kate Winslet: Nacktszenen waren «beängstigend und einschüchternd» Foto - Archiv

LONDON: Die Schauspielerin Kate Winslet empfand Nacktszenen früher als «beängstigend und einschüchternd». Das sagte die 45-Jährige («Titanic») dem britischen Sender BBC 4 am Dienstag. Es sei richtig, dass es inzwischen bei Dreharbeiten spezialisierte Berater für intime Szenen gebe. «Als ich jünger war, hat sich darum kein Mensch gekümmert», sagte Winslet. Allein das Aussprechen von Wörtern mit sexuellem Inhalt sei ihr schwergefallen, so die Britin weiter.


RTL holt Pinar Atalay von den «Tagesthemen» Foto - Archiv

KÖLN: Die «Tagesthemen»-Moderatorin Pinar Atalay wechselt zum 1. August zum Privatsender RTL. Das gab RTL am Dienstag in Köln bekannt. Die 43-Jährige werde den weiteren Ausbau der Informations- und Nachrichtenangebote in zentraler Rolle mitgestalten. Die Journalistin wurde in der Pressemitteilung mit den Worten zitiert: «In diesen politisch spannenden Zeiten wird das journalistische Profil von RTL weiter gestärkt, und ich freue mich, daran teilhaben zu dürfen.» Sie wolle mit ihrer Erfahrung als TV-Journalistin und Moderatorin dem steigenden Informationsbedürfnis der Zuschauerinnen und Zuschauer gerecht werden, mit Qualitätsjournalismus, der für die Gesellschaft unabdingbar sei.


Bryan Adams fotografiert für Pirelli-Kalender 2022

LONDON: Bryan Adams (61) wird nach eigenen Angaben die Fotos für den legendären Kalender des italienischen Reifenherstellers Pirelli schießen. Das kündigte der kanadische Sänger («Summer of '69»), der seit Langem in London lebt, am Dienstag auf Twitter an. «Stolz, endlich zu enthüllen, dass ich der Fotograf für den Pirelli-Kalender für 2022 bin», schrieb er. Der Kalender existiert seit 1964 und galt über Jahre als Inbegriff der Aktfotografie. Inzwischen hat er sich jedoch weitgehend weg von der erotischen Darstellung entwickelt. Für das laufende Jahr war wegen der Coronavirus-Pandemie kein Kalender erschienen.


BERLIN: James Baldwins «Ein anderes Land» ist immer noch aktuell

Die «Black Lives Matter»-Bewegung zeigt eindringlich, wie konfliktbeladen die Beziehungen zwischen den unterschiedlichen Gruppen der amerikanischen Bevölkerung auch im frühen 21. Jahrhundert sind. Fast wirkt es, als hätte die Bürgerrechtsbewegung in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts keinen anhaltenden Erfolg gebracht. Das zeigt sich auch daran, dass die Bücher von James Baldwin (1924-1987) auch rund 60 Jahre nach ihrer Veröffentlichung immer noch höchst aktuell sind. Baldwins dritter Roman «Ein anderes Land» aus dem Jahr 1962, der jetzt in neuer deutscher Übersetzung veröffentlicht wurde, hätte auch im Jahr 2021 entstanden sein können.

Baldwin zeigt in seiner komplexen Erzählung die vielfältige Zersplitterung der amerikanischen Gesellschaft am Beispiel der persönlichen Dramen einer Gruppe miteinander befreundeter junger Leute in New York. Als sich der junge Rufus das Leben nimmt, sind seine Freunde konsterniert und versuchen zu ergründen, was ihn letztlich zum Suizid getrieben hat.

Baldwin zeichnet ein vielschichtiges Porträt von jungen Männern und Frauen, die an den Vorurteilen der Gesellschaft scheitern. Sie begegnen Einschränkungen wegen ihrer Hautfarbe oder ihrer sexuellen Orientierung. Vor allem aber verzweifeln sie nach und nach daran, dass diese Vorurteile in der Gesellschaft unverrückbar verankert scheinen. Ein anderes Land könnte vielleicht die Möglichkeit persönlichen Glücks bieten, aber die Vereinigten Staaten konnten es in Baldwins Augen offensichtlich nicht. Diesen Pessimismus hat er in «Ein anderes Land» künstlerisch überzeugend gestaltet.


Sängerin Lorde kündigt neue Musik an - und erregt Aufsehen mit Cover Foto - Archiv

BERLIN: Rund vier Jahre nach der Veröffentlichung ihres letzten Studioalbums «Melodrama» hat die neuseeländische Sängerin Lorde neue Musik angekündigt. Auf ihrer Website teilte sie am Dienstag das Bild eines Plattencovers mit der Aufschrift «Solar Power». «Es kommt in 2021... Geduld ist eine Tugend», schrieb die 24-Jährige dazu. Ob es sich bei «Solar Power» um eine Single oder gleich ein ganzes Album handelt, ließ die Sängerin offen. Bei Lordes Fans erregte vor allem das Coverfoto Aufmerksamkeit: Auf dem Bild ist die 24-Jährige aus der Froschperspektive zu sehen, während sie sehr knapp bekleidet über die Kamera hüpft.


Sänger Liam Payne nach Trennung enttäuscht von sich selbst Foto - Archiv

BERLIN: Sänger Liam Payne (27) hat die Trennung von seiner Verlobten, dem Model Maya Henry, bekanntgegeben. Er sei wieder Single, sagte Payne («Strip That Down») am Montag (Ortszeit) als Gast im Podcast «The Diary of a CEO». «An diesem Punkt bin ich vor allem enttäuscht von mir selbst, weil ich immer wieder Menschen verletze», sagte der Brite. «Das nervt mich. Ich war bisher einfach nicht gut darin, Beziehungen zu führen.» Nun müsse er erst einmal an sich selbst arbeiten, bevor er sich auf eine neue Person einlassen könne. Die Texanerin Henry kommentierte die Auflösung der Verlobung zunächst nicht öffentlich.


Bruce Springsteen kehrt an den Broadway zurück Foto - Archiv

NEW YORK: Der US-Musiker Bruce Springsteen (71) kehrt mit seiner Show an den New Yorker Broadway zurück. Bereits ab dem 26. Juni will Springsteen im St. James-Theater auftreten, wie es am Montag (Ortszeit) in einer Mitteilung der Veranstalter hieß. Bislang hat kein anderes der Broadway-Theater, die wegen der Corona-Pandemie seit März 2020 geschlossen sind, ein früheres Comeback-Datum angekündigt; die meisten Shows sollen nach derzeitigem Stand im September und Oktober wieder starten. Bis zum 4. September will Springsteen auftreten. Wer ein Ticket kaufen will, muss eine Corona-Impfung nachweisen.


Schauspieler Danny Masterson weist Vergewaltigungsvorwürfe zurück

LOS ANGELES: Der US-Schauspieler Danny Masterson («Die wilden Siebziger») hat Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn vor Gericht zurückgewiesen. Bei dem Termin am Montag vor einem Haftrichter habe der 45-Jährige auf nicht schuldig plädiert, wie der US-Sender CBS berichtete. Bereits im Januar hatte Masterson seine Unschuld vor Gericht beteuert. Bei Anhörungen im Mai hatten drei Frauen angebliche Übergriffe des Schauspielers beschrieben. Daraufhin befand das Gericht, dass die Beweise ausreichten, um einen Prozess gegen Masterson zu führen. Laut «Deadline.com» könnte das Verfahren im November beginnen.

Der Schauspieler musste am Montag seinen Reisepass abgeben, er bleibt aber gegen eine Millionen-Kaution auf freiem Fuß. Masterson war vor einem Jahr festgenommen worden. Die angeblichen Vorfälle sollen sich laut der Anklage in den Jahren 2001 und 2003 in Mastersons Haus in Hollywood ereignet haben. Im Falle eines Schuldspruchs drohen ihm 45 Jahre bis lebenslängliche Haft.

Mastersons Verteidiger ist Star-Anwalt Tom Mesereau, der Popstar Michael Jackson 2005 erfolgreich gegen Vorwürfe des Kindesmissbrauchs verteidigt hatte.

Masterson ist seit 2011 mit der Schauspielerin Bijou Phillips verheiratet. Das Paar hat eine Tochter. Der Schauspieler war mit der Comedyserie «Die wilden Siebziger» bekannt geworden, wo er von 1998 bis 2006 den stets Sonnenbrille tragenden Steven Hyde spielte.


Erweiterung des Museums für B.B. King eröffnet

INDIANOLA: Das Museum zum Andenken an den 2015 gestorbenen Blues-Musiker B.B. King im US-Bundesstaat Mississippi hat eine große Erweiterung eröffnet. Auf rund 420 zusätzlichen Quadratmetern würden nun vor allem die letzten zehn Lebensjahre des Musikers dokumentiert, hieß es von dem Museum in der Stadt Indianola.

Zu sehen sind unter anderem sein Tourbus und seine letzte Gitarre sowie zwei seiner Privatautos: Ein Rolls Royce und ein Chevrolet. Auf den bisherigen rund 1800 Quadratmetern des Museums sind bereits Ausstellungsstücke aus Kings früheren Lebensjahren zu sehen.

King, der zu den bedeutendsten Blues-Musikern der Geschichte gezählt wird, wurde 1925 in der Nähe von Indianola geboren. 2008 weihte er das ihm gewidmete Museum mit ein. Nach seinem Tod 2015 im Alter von 89 Jahren in Las Vegas wurde er am Museum beigesetzt.


Jane Fonda hält sich für Protestaktionen fit Foto - Archiv

LOS ANGELES: Oscar-Preisträgerin Jane Fonda (83) macht sich mit Krafttraining für eine Protestaktion fit. Die Schauspielerin und Aktivistin postete in der Nacht zum Montag auf Instagram Fotos von sich beim Muskeltraining. Sie bereite sich auf eine Demonstration im US-Staat Minnesota vor, wo Umweltschützer gegen den Bau einer Öl-Pipeline des kanadischen Betreibers Enbridge protestieren. Fonda («Das China-Syndrom», «Grace und Frankie») ist seit Jahrzehnten politisch aktiv.

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