Neuer-Comeback gegen USA noch offen

Manuel Neuer und Jonas Urbig spazieren während des WM-Trainingslagers am Lake Michigan in Chicago entlang. Foto: dpa/Christian Charisius
Manuel Neuer und Jonas Urbig spazieren während des WM-Trainingslagers am Lake Michigan in Chicago entlang. Foto: dpa/Christian Charisius

CHICAGO: Der Belastungsaufbau bei Manuel Neuer geht in Chicago weiter. Bundestrainer Nagelsmann will erst kurz vor dem letzten WM-Test verkünden, ob der Torwart gegen die USA sein DFB-Comeback gibt.

Manuel Neuer setzt seinen Comeback-Plan fort. Der deutsche Rekordtorwart war beim Teamtraining der Nationalmannschaft in Chicago erneut mit auf dem Platz. Wie der Deutsche Fußball-Bund bestätigte, ging der «Belastungsaufbau» nach der Muskelverhärtung in der linken Wade weiter. Welche Übungen der 40-Jährige konkret absolvieren konnte, wurde nicht mitgeteilt.

Neuer selbst hatte bei Instagram zuletzt Videoaufnahmen gepostet, die ihn beim Training in Amerika zeigen. Ob er bei der WM-Generalprobe gegen die USA am Samstag (20.30 Uhr/RTL) im Soldier Field sein Comeback im DFB-Team nach fast zwei Jahren feiert, will Bundestrainer Julian Nagelsmann erst am Freitag (19.30 Uhr MESZ) bei der DFB-Pressekonferenz im Stadion verkünden.

Nagelsmann will kein WM-Risiko

Nagelsmann hatte zuletzt versichert, dass es keinen Grund für Eile oder Risiko gäbe. Neuer könne auch im ersten WM-Spiel am 14. Juni in Houston gegen Curaçao sein Comeback feiern. Vor dem Abflug in die USA hatte ihn gegen Finnland (4:0) Oliver Baumann vertreten, der auch die komplette WM-Qualifikation im deutschen Tor gestanden hatte.

Bei der Übungseinheit im Endeavor Health Performance Center waren alle weiteren 25 WM-Spieler sowie Trainingstorwart Jonas Urbig dabei. Nagelsmann kann also abseits der Neuer-Personalie ohne weitere Fragezeichen die WM-Vorbereitung vorantreiben.

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