Not-Operation bei Dresden-Profi Bünning

​Hirnblutung 

Fußball an der Ecke eines Fußballfeldes. Foto: Adobe Stock/Billion
Fußball an der Ecke eines Fußballfeldes. Foto: Adobe Stock/Billion

DRESDEN: Nach einer lebensnotwendigen Operation fällt Dresdens Verteidiger Lars Bünning wohl sehr lange aus. Der Club spricht von einem Schockmoment.

Abwehrspieler Lars Bünning von Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden schwebte nach einer Hirnblutung in Lebensgefahr und musste operiert werden. Wie der Verein bekannt gab, trat die Hirnblutung spontan und ohne äußere Einwirkung auf. Die Operation des 28-Jährigen sei erfolgreich verlaufen.

Bünning sei bei vollem Bewusstsein und werde weiterhin intensivmedizinisch betreut. Weitere Informationen zum Gesundheitszustand und zum Reha-Prozess will Dynamo in enger Abstimmung mit den Angehörigen kommunizieren.

«Schockmoment»

«Die Nachricht ist ein absoluter Schockmoment für uns gewesen. In solchen Situationen rückt der Fußball vollkommen in den Hintergrund, denn nichts ist wertvoller als die Gesundheit. Zum Glück ist die Operation sehr gut verlaufen und Lars ist wieder bei vollem Bewusstsein. Der gesamte Verein ist in Gedanken bei ihm und seinen Angehörigen. Wir werden ihn auf seinem Genesungsprozess bestmöglich unterstützen», sagte Sören Gonther, Geschäftsführer Sport, in einer Vereinsmitteilung.

Der gebürtige Hamburger war 2023 vom 1. FC Kaiserslautern zu Dynamo gewechselt und vor einem Jahr mit den Dresdnern in die 2. Bundesliga aufgestiegen. In der gerade beendeten Saison war Bünning nur zu zwölf Einsätzen gekommen und hatte einen Treffer markiert. Er besitzt noch einen Vertrag bis 2027.

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