KANSAS CITY: Gegen Kap Verde und Ägypten wäre für Argentinien fast schon das frühe Aus gekommen. Im WM-Viertelfinale wartet der dritte Außenseiter - und das dritte Drama? An Messis Fitness soll es nicht scheitern.
Nach zwei schmeichelhaften Siegen zuletzt gegen zwei Außenseiter will Argentinien die Schweiz im WM-Viertelfinale auf keinen Fall unterschätzen. «Es gibt keine leichten Gegner, das wissen wir alle. Für mich ist die Schweiz eine hervorragende Mannschaft», sagte Trainer Lionel Scaloni. Der Gegner würde «immer kämpfen», hätte «sehr erfahrene Spieler» und sei «wirklich ein harter Gegner».
Trotzdem geht der Titelverteidiger mit WM-Rekordtorschütze Lionel Messi als klarer Favorit ins Spiel in der deutschen Nacht zu Sonntag (3.00 Uhr/MagentaTV) im Football-Tempel der Kansas City Chiefs. Allerdings hatte sich die Albiceleste in den ersten beiden K.-o.-Runden gegen Kap Verde und Ägypten sehr schwergetan.
Körperliche Probleme? Scaloni: «Messi ist fit»
Sorgen, dass Lionel Messi in seinem sechsten Spiel dieser XXL-WM angesichts seiner 39 Jahre körperliche Probleme bekommen könnte, hat Scaloni keine. «Er ist fit, er hat einen Fitnesscoach», sagte der Trainer. Messi würde bei diesem Turnier auch nicht weniger rennen als zuvor, betonte Scaloni: «Es ist wie immer, er ist immer bereit und das Team unterstützt ihn sehr.»
Von Messis phänomenalen Leistungen bei dessen sechster WM ist Scaloni keineswegs überrascht. «Ich glaube, dass er der Beste bleibt - wenn er das möchte», sagte der 48-Jährige: «Natürlich wird es einen Zeitpunkt geben, an dem er aufhört. Aber so lange will er der Beste bleiben.»