Munich Re hält trotz Gewinneinbruch an Jahresziel fest

Der Vorstandsvorsitzende der Munich RE, Joachim Wenning, in München. Foto: epa/Lennart Preiss
Der Vorstandsvorsitzende der Munich RE, Joachim Wenning, in München. Foto: epa/Lennart Preiss

MÜNCHEN: Kursverluste bei Aktien und anderen Wertpapieren haben dem Rückversicherer Munich Re im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang eingebrockt. Auf die Aktionäre entfiel ein Überschuss von 770 Millionen Euro und damit gut 30 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern am Dienstag in München mitteilte. Vorstandschef Joachim Wenning rechnet für 2022 infolge der hohen Abschreibungen jetzt zwar mit einer geringeren Rendite auf Kapitalanlagen, peilt aber weiterhin einen Konzerngewinn von 3,3 Milliarden Euro an.

Allerdings stehen die Ziele aus Sicht des Vorstands unter erhöhter Unsicherheit. Dies liege an der fragilen Entwicklung der Wirtschaft, den schwankenden Kapitalmärkten und der unklaren Fortentwicklung der Corona-Pandemie, hieß es in der Mitteilung. Auch die finanziellen Folgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine seien noch sehr unsicher. Im ersten Halbjahr legte die Munich Re für Schäden infolge des Kriegs rund 200 Millionen Euro zurück.

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