Mehr als 2.000 Ebola-Fälle im Kongo bestätigt

Foto: Adobe/Nimon_t
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KINSHASA/BUNIA: Vor zwei Monaten wurde der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo bekanntgegeben. Inzwischen sind mehr als 2.000 Krankheitsfälle im Labor nachgewiesen.

In der Demokratischen Republik Kongo sind bereits mehr als 2.000 Menschen nachweislich an Ebola erkrankt. Das Informationsministerium des zentralafrikanischen Landes teilte mit, die Zahl der bestätigten Fälle betrage aktuell 2.011, darunter 754 Todesfälle. Derzeit würden 753 Patientinnen und Patienten in Kliniken und Isolationszentren behandelt.

Die Behörden verfolgen Krankheitsfälle in fünf Provinzen des zentralafrikanischen Landes, wobei die nordöstliche Provinz Ituri das Zentrum des Ausbruchs ist. Ituri grenzt an Uganda und Südsudan. In Uganda gab es ebenfalls bereits Ebola-Fälle, einschließlich zweier Todesfälle.

Als ermutigend wertete das kongolesische Informationsministerium, dass in der Provinz Süd-Kivu seit nunmehr 47 Tagen keine neuen Fälle aufgetreten sind.

Ebola-Fieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, auch weil es für den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen speziellen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt. Seit Anfang Juli läuft die klinische Testung zweier antiviraler Therapieverfahren.

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