Marine Lebensräume haben sich erholt

Foto: Tourism Authority Of Thailand
Foto: Tourism Authority Of Thailand

BANGKOK: Das Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation hatte ab März 2020 die Schließung aller Nationalparks landesweit angeordnet, um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Einige Monate lang wurde die Umwelt unberührt gelassen, und infolgedessen hat sich die Natur an vielen Orten erholt.

Die Verbesserungen in den marinen Lebensräumen beweisen, dass der beste Weg, die Umwelt sich erholen zu lassen, darin besteht, sie in Ruhe zu lassen. Die Facebook-Seite der Behörde zeigte kürzlich 15 Killerwale, die um der Koh Rok im Lanta-Nationalpark in Krabi schwammen, nur 400 Meter vom Strand entfernt. Killerwale wurden noch nie zuvor in diesem Gebiet gesehen. Wale wurden auch vor Phang-ngas Koh Yao Noi gesichtet, während Delfine kürzlich vor Ban Laem Klad in Trat gesehen wurden.

Der bekannte Meeresbiologe der Kasetsart-Universität, Thon Thamrongnawasawat, berichtete über Lederschildkröten am Strand Bang Kwan in Phang-nga mit elf Nestern. In den vergangenen Jahren wurden nur wenige Nester am Strand gefunden, da die Schildkröten nicht zum Nisten kommen, wenn sie den Ort nicht als sicher ansehen. In diesem Jahr wurden über 50 Schlüpflinge in den Nestern gefunden.

Bilder von sich erholenden Korallenriffen im ganzen Land wurden häufig in den sozialen Medien geteilt und spiegeln das wachsende öffentliche Bewusstsein für die Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung wider.

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Rüdiger 16/01/2021 23:22
Herr Siam Fan
Der Bericht sagt deutlich aus, Erholung durch Schließung der Nationalparks. Woher kommen diese 95/90%? Was meinen Sie damit. Irgendwie klingt ihr Kommentar konfus?! Unverständlich! Klärwerk, Dynamitfischen, alles mit dem Bericht nicht in Verbindung zu setzen.
Siam Fan 15/01/2021 00:34
"Erholung", was ist das?
Von -95% auf -90%?
Oder besser als vor dem Dynamitfischen?
Das wird es nie wieder geben, weil es mit oder ohne Touristen, nicht genügend Klärwerksvolumen gibt.
Rüdiger 14/01/2021 15:52
Hallo Herr Harms
Google sei Dank! 1. Es gibt Marine Lebensräume oder auch Marine Ökosysteme. 2. Es heißt nicht maretim sondern maritim! Oder meinten Sie MareTV?
Aber wichtiger ist doch dass sich die Natur so gut erholt. Da sollte man für die Zukunft drüber nachdenken wie man es schützt und nicht doch wieder des Profites wegen kaputt macht.
Ingo Kerp 14/01/2021 13:07
Eine schoene und positive Entwicklung in dieser schrecklichen Coronazeit. Bleibt zu hoffen, das diese Entwicklung, dieser Zustand, nicht eines Tages wieder durch Unachtsamkeit des Menschen zerstoert wird. Aber, es steht zu befürchen, das diese Hoffnung nur eine Hoffnung bleibt.
Heinz Diezi 14/01/2021 08:52
@ Oliver Harms
Man unterteilt die marine Umgebung in zwei große Lebensräume: Den Meeresgrund, das Benthal und den darüber liegenden Wasserkörper, das Pelagial.