Mann aus Surin erster Tollwuttoter des Jahres

Die Bevölkerung wird aufgerufen, Straßenhunde – oder natürlich auch herrenlose Katzen – nicht zu provozieren, weil sie gekratzt oder gebissen werden könnten. Foto: The Nation
Die Bevölkerung wird aufgerufen, Straßenhunde – oder natürlich auch herrenlose Katzen – nicht zu provozieren, weil sie gekratzt oder gebissen werden könnten. Foto: The Nation

SURIN: Ein 32 Jahre alter Mann aus der Provinz Surin ist der erste Tollwuttote dieses Jahres.

Er war im November von einem streunenden Hund gebissen worden und hatte sich keine Spritzen gegen Tollwut geben lassen. Der Mann litt unter Fieber und hatte Probleme beim Schlucken. Erst dann bestätigte ein Labortest, dass er mit dem Tollwutvirus infiziert war. Jegliche ärztliche Hilfe kam zu spät.

Der Generaldirektor der Behörde für Seuchenkontrolle, Dr. Suwannachai Wattanayingcharoenchai, appelliert an die Bevölkerung: „Wenn eine Katze oder ein Hund Sie kratzt oder beißt oder eine Wunde leckt, müssen Sie die Wunde unverzüglich wiederholt für zehn Minuten mit Wasser und Seife reinigen. Tragen Sie dann Betadin auf, um die Wahrscheinlichkeit einer Tollwut-Infektion zu verringern, und suchen Sie sofort einen Arzt auf, um eine Impfung zu erhalten." Menschen sollten es vermeiden, Tiere zu provozieren, weil sie gekratzt oder gebissen werden könnten. Er fordert weiter Tierhalter auf, ihre Hunden und Katzen gegen Tollwut impfen zu lassen.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Thomas Knauer 21.05.19 13:10
Sollte einfach zu lösen sein, jeder Hund der niemandem zugeordnet werden kann aus dem Verkehr ziehen. Schwierig bei den anderen Tieren, da ist die Bandbreite der Fürsorge für die Tiere sehr breit und bei vielen fehlt jedes Verantwortungsbewusstsein. Hier sehe ich keine Lösungsmöglichkeit, es fehlt auch am Willen und Wollen etwaige Regelungen umzusetzen, bzw. deren Umsetzung zu überprüfen.
Michael Meier 01.05.19 12:13
@ Dracomir
Vietnamlösung = Die Hunde essen ! 555
Dracomir Pires 30.04.19 14:00
Thailand braucht ENDLICH ...
… eine definitive Lösung für die streunenden Hundemeuten. Wenn die zuständigen Behörden nicht wissen, wie sie das Problem angehen können, dann sollen sie sich an Vietnam ein Beispiel nehmen. Ich spreche aus Erfahrung, denn dort gibt es kein Köter-Problem.
Juergen Bongard 29.04.19 19:34
@ Heinz Jörg
ja, super Lösung: Tötet sie alle!! Keine Umstände machen und vielleicht intelligentere Möglichkeiten finden. Kommt einem irgendwie bekannt vor....
Uwe Schulze 29.04.19 19:33
An ALLE Thais
Hunde gehören an die Leine! Und Hundebesitzer haben eine gewisse Verantwortung! Gibt es eine Übersetzung ins Thailändische für dieses Wort? Warscheinlich nicht.