Kulturkarte auf Gullydeckeln in Chinatown

Foto: The Nation
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Bangkok plant, Gullydeckel in eine „Kulturkarte“ zu verwandeln, die Touristen über interessante historische Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in den Stadtvierteln informiert.

Das Projekt beginnt in Chinatown und umfasst Yaowarat, Charoen Krung und Sampeng.

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Bangkoks Gouverneur Chadchart Sittipunt traf sich am Freitag mit Vertretern der Silpakorn University und des Office of Thailand Science Research and Innovation. Auf dem Treffen wurden Maßnahmen erörtert, mit denen durch Kunst und Technologie der kulturelle Wert von Bangkoks Chinatown gefördert werden kann.

Nach Aussage von Gouverneur Chadchart werden die Gullydeckel in Chinatown mit Grafiken verziert, die die einzigartigen Merkmale des bei Touristen beliebten Stadtteils widerspiegeln, z. B. der Odeon-Kreis, chinesische Muster oder Schriften, chinesische Opernmasken und Lampions.

Die Gullydeckel werden mit einem QR-Code bedruckt sein, der gescannt werden kann, um weitere Informationen in Thai, Englisch und Chinesisch über das, was auf dem Deckel abgebildet ist, zu erhalten.

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Nach Aussage des stellvertretenden Gouverneurs von Bangkok Sanon Wangsrangboon werden die Stadtverwaltung von Bangkok und Forscher der beiden Institutionen die Anwohner befragen, was auf den Gullydeckeln des Viertels zu sehen sein sollte.

Das Projekt werde die Bemühungen um den Erhalt der historischen Viertel der Hauptstadt unterstützen, fügte er hinzu.

Gouverneur Chadchart sagte, das Ziel sei auch, Touristen mehr Einblick in die Geschichte der Orte zu geben, die sie besuchen. Die interaktive QR-Code-Technologie werde die Besuche für die Touristen interessanter und bequemer machen, erläuterte er.

Khun Chadchart folgend werden in mehreren Stadtteilen Bangkoks kleine Museen eingerichtet, in denen Touristen mehr über deren Geschichte und Kultur erfahren können.

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Detlev Neufert 14.08.22 01:10
hahaha... das ist eine hübsche Beleidigung für die Chinesen, wo doch die Füsse und das über jemanden Hinweggehen ein veritabler Affront sind.
Ingo Kerp 13.08.22 13:40
Eine überraschend nette Idee. Die wird sicherlich schmunzelnd von den zu erwartenden Touris angenommen, zumal die Hinweise noch mehrsprachig sind.