Korats Motorway eröffnet bis Ende des Jahres

Die neue Autobahn führt durch Teile des Khao-Yai-Nationalparks. Foto: Department Of Highways
Die neue Autobahn führt durch Teile des Khao-Yai-Nationalparks. Foto: Department Of Highways

NAKHON RATCHASIMA: Der neue Motorway, der Bangkok mit der nordöstlichen Provinz verbindet, wird bis Ende dieses Jahres für Autofahrer freigegeben.

Laut Pholkrit Groundnok, dem stellvertretenden Direktor des Nakhon Ratchasima Highways Office 2, ist ein Testlauf der Schnellstraße für Ende 2020 geplant, aber das genaue Datum steht noch festzulegen. Die 200 Kilometer lange Autobahn verläuft zwischen dem Bezirk Bang Pa-in der Provinz Ayutthaya und Korat. Die Arbeiten sind zu 96 Prozent abgeschlossen. Der Motorway reduziert die Fahrzeit von Bangkok nach Nakhon Ratchasima von derzeit vier auf zwei Stunden. Er wird auch den Schwerlastverkehr von der Mittraphap Road aufnehmen und dort die Staus verringern.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Ulm 19.06.20 20:55
Vor Ort
Herr Werner Schilling,
so sollten Sie mitbekommen haben,das der Neubau mehr beschädigt ist wie jemals zuvor!!!
Meine Frau fährt diese Strecke 2 mal proWochenende.
Ich auch!!! Aber ich gebe lieber Gas als zu Bremsen!!!

Mehr Spuren, mehr Risiko.
Die Karten sind neu gemischt!!!
Hoffentlich wird es besser 555!!!
Siam Fan 19.06.20 17:54
Viel wichtiges, das nicht untergehen sollte
Die LKWs sind nicht nur untermotorisiert, sie sind auch oft im Eigenbau umgebaut und es ist eine deutlich hoehreres zulaessiges Gesamtgewicht erlaubt, als in anderen ASEAN-Laendern und als in DACH sowieso, und das bei im Mittel wesentlich schlechteren Strassen.
Die Ausschilderung ist im Allgemeinen in TH sehr be...scheiden und bei Gefaellstrecken noch schlimmer! Ein Schild "gear down" vor der naechsten Kuppe bringt nicht wirklich viel und ein Schild 30km etwa 200m spaeter, eigentlich auch nichts. Aber ich denke, gerade das wird auf der Hochstrecke besser sein.

Das sind weitere 800km, wo diese Gummi-Matten fuer die Betonbarrikaden angebracht werden sollen.
https://der-farang.com/de/pages/kautschuk-fuer-den-strassenbau#3
Das Bild oben macht besonders deutlich, wie wichtig es ist, ein Ueberrollen der seitlichen Leitsysteme zu verhindern.
Ich gehe davon aus, Geschwindigkeitsbegrenzungen und Ueberholverbot werden dort ueberwacht und fuehren zu Bussgeld und Punkteabzug!
Bis auf die Umgehungen kann man die Entschaerfungen bei Streetview (2018/19) schon sehr gut erkennen!
Alleine durch die 4 neuen Spuren, wird es zu einer Entlastung "oben und unten" kommen!

Bleibt zu hoffen, dadurch werden auch Arbeitsplaetze in den Isaan verlagert!
Werner Schilling 19.06.20 14:28
Vor Ort ...
... da ich die Strecke Chonburi - Chaiyaphum (Lahan) mehrmals im Jahr befahre, habe ich natuerlich auch die Entwicklung (Bau) der neuen Schnellstrasse verfolgen koennen. Die Steigungen bei Saraburi (Mittelgebirge) wurden ziemlich abgeflacht und das Nadeloehr (Zementfabriken auf den Bergen) ziemlich gut beseitigt. Persoenlich rechne ich mit einer Stunde Zeitersparnis auf meiner Strecke. Zum Vergleich vor mehr als 10 Jahren benoetigte ich im Durchschnitt 5,5 Std. z.Z. noch 4,5 Std. (ohne Pause natuerlich). Meine gefahrenen Streckenkilometer gingen von 395 auf 365 km zurueck was allerdings auch auf Umgehungsstrassen in Chonburi und dem Ausbau der 201 Street zurueck zufuehren ist. Die geringe Bauzeit (habe die einzelnen Brueckenpfeiler "wachsen" sehen) spricht auch im nach hinein fuer eine sorgfaeltige Planung. Meiner Meinung nach verbessert diese neue Schnellstrasse die Infrastruktur in Thailand gewaltig. .
Ulm 19.06.20 14:28
Herr Boss,
Sie reden wohl von den besagten Elefantenrennen.
Wer die Strecke kennt, öfter fährt. Weiß das recht viel schon passiert ist (an Unfällen).
Motorbremse scheint man in Thailand nicht zu kennen, man kann es deutlich riechen auf dieser Strecke!!!
Ingo Kerp 19.06.20 13:22
Leider sind die LKW in TH soweit untermotorisiert, das sie an Steigungen weniger als Schrittempo hinlegen koennen. Das führt zwangsläufig zu Staus und macht den gedachten schnellen Vorteil eines neuen Motorways schnell zunichte.