PATTAYA: Während viele Bierbars und Restaurants, die auf Europäer ausgerichtet sind, bereits seit Mitte April weniger Gäste verzeichnen, erweist sich die Pattaya vorgelagerte Badeinsel Koh Larn als verlässlicher Publikumsmagnet der Nebensaison. Davon kann man sich bei einem Besuch der „Coral Island“ überzeugen.
Bereits am Hafen Bali Hai in Süd-Pattaya herrscht reges Treiben. Chinesische Touristengruppen, aber auch viele junge asiatische Pärchen und Individualreisende, prägen das Bild am Anleger. Farangs sieht man nur selten, ausgenommen von einigen russischen Tagesbesuchern, die zum Baden auf die Insel übersetzen. Sowohl auf dem Ober- als auch im Unterdeck der Fähre sind alle Plätze belegt. Und das an einem normalen Montag in der Nebensaison!

In Na Baan, dem Hauptort Koh Larns angekommen, herrscht das übliche Chaos: Motorradvermieter buhlen am Pier um die ankommenden Gäste, Shuttle-Fahrzeuge der verschiedenen Hotels setzen Gäste ab und nehmen neue mit.

Kaffeepause mit Meerblick
In Na Baan, dem Hauptort Koh Larns angekommen, herrscht das übliche Chaos: Motorradvermieter buhlen am Pier um die ankommenden Gäste, Shuttle-Fahrzeuge der verschiedenen Hotels setzen Gäste ab und nehmen neue mit. Da in den meisten Resorts ein Check-in erst ab 14.00 Uhr möglich ist, das Boot um 12.00 Uhr jedoch die beste Verbindung darstellt, um möglichst viel Zeit auf der Insel zu verbringen, bietet sich das Fat Submarine hinter dem Markt von Na Baan mit dem Motto „Coffee & Chill Out“ für eine Pause an. Nicht etwa wegen dem etwas mürrischen Personal, sondern wegen des leckeren Blueberry Cheesecake sowie den fantastischen Ausblick auf das Meer und Pattaya am Horizont. Doch Männer aufgepasst: Es gibt hier kein Bier.

Kampf gegen 150.000 Tonnen Müll
Auf dem Weg zum Samae Beach passiert man die neue Müllverbrennungsanlage, die am 10. April 2026 offiziell in Betrieb gegangen ist. Sie soll nicht nur die täglich anfallenden Müllmassen vernichten, sondern auch die Altlasten von mehr als 150.000 Tonnen schrittweise vollständig abbauen, die sich noch auf dem Deponiegelände befinden. Die unschönen Folgen des Massentourismus.

Ruhe statt Trubel am Samae Beach
Hat man den Samae Beach erreicht, mag man angesichts der Touristenmassen am Na-Baan-Pier überrascht sein, wie ruhig es hier dennoch ist. Das Gros der Besucher zieht es zum Tawaen Beach, dem 700 Meter langen trubeligen Hauptstrand der Insel. Die wenigen Besucher am Samae Beach scheint dies nicht zu stören. Im Gegenteil Sie genießen es, „den Strand für sich zu haben“, das glasklare Meer und das leckere Thai-Food in den kleinen Strandlokalen. Und wer möchte, bekommt dazu auch ein eiskaltes Bier.