Kein Ende der Müllkrise in Sicht

Resignation? Koh Larn gibt Budget zur Müllbeseitigung an den Stadtrat zurück

Über 50.000 Tonnen Müll haben sich auf Koh Larn angesammelt. Der Plan, den Abfall auf dem Festland zu entsorgen, ist an gesetzlichen Hürden gescheitert und vom Tisch. Foto: Sophon Cable
Über 50.000 Tonnen Müll haben sich auf Koh Larn angesammelt. Der Plan, den Abfall auf dem Festland zu entsorgen, ist an gesetzlichen Hürden gescheitert und vom Tisch. Foto: Sophon Cable

PATTAYA: Seit Jahren versinkt die bei Urlaubern jeglicher Couleur beliebte Koh Larn im Müll, die Schattenseite des ungezügelten Touris­tenbooms auf der Pattaya vorgelagerten Badeinsel. Um das Problem zu beheben, stellte der Stadtrat von Pattaya der Insel vor fünf Jahren ein Budget von 95 Millionen Baht zur Verfügung. Da bisher jedoch alle Versuche scheiterten, die Abfallkrise einzudämmen, hat sich die Inselverwaltung nun entschieden, den Betrag zurückzugeben.

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Roman Müller 04.03.19 12:42
Ein Trauerspiel
die Behörden kennen das Problem, es wird viel geredet aber es ändert sich nichts. Ich denke Geld für Müllverbrennungsanlagen wäre durchaus vorhanden, nur wird es für viel Unsinn ausgegeben. Einfach nur schade dass man eine so tolle Insel einfach vor die Hunde gehen lässt. Turis bringen sehr viel Geld. Wohin aber fliesst dieser Geldsegen???
Beat Sigrist 04.03.19 11:31
Nachtgedanken
Ein Besuch von 3 kompetenten und handlungsfähigen Spezialisten aus Thailand nach Europa schicken um zu sehen und lernen wie man dieses Problem lösen kann. Keine Delegation von 10 reiselustigen Politiker, welche gerne wieder einmal mit der Thai in der First Class Meilen sammeln möchten - sondern wirklich Experten aus dem Umweltdepartement und Universitäten. Diese Experten müssten mit einem Milliardenbudget ausgestattet werden um fertige Verbrennungsanlagen für jede Provinz an Ort und Stelle in Europa ordern zu können. Bauplanung und Bauaufsicht liegt bei den Lieferanten in Europa aber dies vor Ort in Thailand und nicht in einem politischen Gremium hier in Thailand. Mit dieser Lösung könnten die vorhanden und teilweise versteckten Müllberge im ganzen Land schnell und effizient abgebaut werden und der neu anfallende Müll entsorgt werden. Selbstverständlich müsste gleichzeitig auch hier im ganzen Land ein sehr grosses Umdenken, welches schon im Kindergarten anfangen sollte eingeführt werden. Eine gute demokratische Regierung sollte fähig sein über den Schatten zu springen und ausländische Hilfe annehmen können, ohne Ihr eigenes Gesicht zu verlieren. Seit 20 Jahren wird hier versucht dieses Problem alleine zu lösen, aber so wie es aussieht leider ohne Erfolg. Gleichzeitig müsste jede Stadt und jedes Dorf eine Kanalisation und Abwasserversorgung aufbauen im Eiltempo - so könnte Thailand wieder eine Traumdestination werden.
Martin Reinhart Berger 03.03.19 12:13
Muellkrise
Augen auf und mal sich im Ausland informieren. Mann koennte glauben, es gaebe keine Technik oder entsprechende Konzepte gegen diese Problematik auf der Welt. Man kann nicht immer das Bemuehen um den guten Ruf Thailands betonen, ohne die elementarsten Probleme zu loesen, Ich kann nur staunen, wenn ich hier lese, dass 95 Mio Bath vor 5 Jahren zur Verfuegung gestellt wurden und nichts ist passiert. Denkt doch mal darueber nach….Urlauber weg wegen Muell, Einnahmen weg wegen Muell….also???? Vielleicht hilft doch auch der Vorschlag, einige unfaehige Leute an den Schaltstellen weg?
Heinz Roembell 03.03.19 12:11
Müllberg in Kho Larn
Alle reden vom Müllberg in Kho Larn, vor allem die lokale Administration. Im Gesamtgebiet von Pattaya sind keine Berge von Müll, noch nicht, dafür aber gleichmässig verteilt wo immer man hinsieht. Das wird sich auch so bald nicht ändern, weil es Generationen braucht Leute umweltbewusst zu erziehen. Andererseits, wo soll der Abfall entsorgt werden, geregelte Kehrichtabfuhr existiert nur in selektiven Wohngebieten, jedoch, geregelt ist schon eine grosszügige Auslegung. Verbrennungsanlagen sind über Jahre nicht in Aussicht, eventuell nicht einmal in Planung. Folglich hilft nur akzeptieren und wegsehen, leider.