Jüngstes Vergewaltigungs-Opfer erst ein Jahr alt

Stiftungsgründerin Paveena Hongsakul auf der Pressekonferenz. Foto: The Nation
Stiftungsgründerin Paveena Hongsakul auf der Pressekonferenz. Foto: The Nation

BANGKOK: Die Paveena-Stiftung für Kinder und Frauen hat in diesem Jahr 9.157 Notrufe zu Vergewaltigung, häuslicher Gewalt und Menschenhandel bekommen.

Weiter ging es um sexuelle Belästigung, vermisste Kinder und Frauen sowie um Ungerechtigkeiten am Arbeitsplatz, auch kamen Hilferufe zum Thema Gerechtigkeit einfordern. Laut der Stiftungsgründerin Paveena Hongsakul haben sich die Anrufe zu häuslicher Gewalt verdoppelt, dabei spielten Drogen, Scheidung und unplanmäßige Schwangerschaft eine führende Rolle.

Zugenommen hätten weiter die Fälle von sexuellen Übergriffen und Vergewaltigungen sowie von Körperverletzungen. Das jüngste Opfer einer Vergewaltigung sei ein Jahr alt gewesen, das älteste eine 78-jährige Frau. Beim Menschenhandel sieht Paveena eine merkliche Verbesserung, weil die Regierung konsequent gegen Banden vorgeht. Dennoch; Weiterhin würden junge Frauen in Bahrain, Südkorea und Malaysia in die Prostitution gezwungen.

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Leserkommentare

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Thomas Thoenes 29.12.16 11:27
Ich finde solche Berichte...
immer wieder erschreckend. Was Menschen anderen Menschen antun können. Aber leider werden solche Berichte auch viel zu wenig veröffentlicht. Die Kandidatinnen für den nächsten Bachelor (brechreiz) scheinen wichtiger zu sein als das was täglich in der wahren Welt um uns herum geschieht. Wie mein Vorredner schon sagte. Jemand der ein einjähriges Kind vergewaltigt ist nicht rehabilitierbar. man kann sich schlecht vor ersttätern in diesem bereich schützen, aber es sollte keine Wiederholungstat stattfinden können. Todesstrafe ist eigentlich auch zu gnädig. Unterarme und Unterschenkel amputieren und nach Genesung nackt mit 100 Fliegen in einen Raum sperren.
Tom Beringer 28.12.16 18:01
Todesstrafe ?
Ich halte einen Täter, der sich an einem Kind, dazu noch an einem ein- jährigen, vergreift für nicht rehabilitierbar. Auch wenn die Todesstrafe "gerecht" wäre, plädiere ich für lebenslänglich mit Sichetheitsverwahrung. Der Gesetzgeber muß es möglich machen, solche extremen Fälle mit voller Härte zu bestrafen.
Jürgen Franke 28.12.16 16:56
Kommt doch eigentlich nur
die Todesstrafe in frage
Ingo Kerp 28.12.16 14:49
Sexuelle Übergriffe
auf Kinder und alte Menschen, sind, wie bei jedem Übergriff, ungeachtet des Alters, eine verurteilenswerte und widerwärtige Tat, die gar nicht hart genug bestraft werden kann.