Hunderte vor Feuer in größter Corona-Klinik gerettet

Eine ältere Filipino (L) erhält eine Dosis des russischen Impfstoffs Sputnik V COVID-19 in einer Sporthalle in Makati. Foto: epa/Francis R. Malasig
Eine ältere Filipino (L) erhält eine Dosis des russischen Impfstoffs Sputnik V COVID-19 in einer Sporthalle in Makati. Foto: epa/Francis R. Malasig

MANILA: Bei einem Brand im größten Covid-19-Krankenhaus der Philippinen sind in der Nacht zum Sonntag Hunderte Patienten in Sicherheit gebracht worden. Rund 500 Menschen waren von der Rettungsaktion in der Hauptstadt Manila betroffen, darunter 156 Corona-Patienten, wie Hector Agadulin von der Brandschutzbehörde sagte. Verletzt wurde den Angaben nach niemand. Auf der vom Feuer betroffenen Etage seien keine Patienten gewesen.

Die Flammen entzündeten sich demnach im Wäschebereich im dritten Stock des Gebäudes und breiteten sich schnell aus. Nach etwa fünf Stunden war das Feuer den Angaben nach gelöscht. Viele Patienten kamen in anderen Kliniken unter. Dabei mussten Corona-Infizierte von den restlichen Patienten getrennt werden, um Ansteckungen zu verhindern, wie es hieß. Seit Beginn der Pandemie wurden in dem südostasiatischen Inselstaat mit 108 Millionen Einwohnern mehr als 1,13 Millionen Corona-Fälle gemeldet, mehr als 19.000 Menschen sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

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