Fitzek verschenkt gern Bücher

Doch die Freude bleibt aus

Der deutsche Autor Sebastian Fitzek besucht den Empfang „Bild 100“ der Zeitung BILD in Berlin, zu dem führende Persönlichkeiten eingeladen sind. Foto: epa/Clemens Bilan
Der deutsche Autor Sebastian Fitzek besucht den Empfang „Bild 100“ der Zeitung BILD in Berlin, zu dem führende Persönlichkeiten eingeladen sind. Foto: epa/Clemens Bilan

BERLIN: Sind die Beschenkten einfach undankbar oder warum freut sich niemand über Büchergeschenke des Autors? Und dann bleiben auch noch seine eigenen Wünsche unerfüllt.

Besteller-Autor Sebastian Fitzek verschenkt zu Weihnachten am liebsten Bücher - stößt damit aber auf wenig Begeisterung. «Das Problem ist bloß, dass immer alle denken, ich krieg' die Bücher kostenlos von den Verlagen zugeschickt, und dann freuen die sich gar nicht und denken nur: «Der Fitzek gibt die ollen Kamellen weiter, die er selbst nicht lesen will» - was gar nicht stimmt», erzählte der 54-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

Er bekomme auch am liebsten selbst Bücher geschenkt. «Aber auch das wird mir nicht mehr vergönnt, weil alle denken: «Er kriegt ja die Bücher kostenlos, also kaufen wir ihm die nicht, die hat er ja schon.»»

Fitzek gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten deutschen Thrillerautoren. Gerade war bekannt geworden, dass erneut ein Fitzek-Buch in den Literatur-Jahrescharts vorn liegt: «Der Nachbar» ist nach Angaben von Media Control das meistgelesene gebundene Buch des Jahres 2025.

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