Buchtipp: Gefangen in Tham Luang

18 Tage zwischen Hoffnung und Dunkelheit

Buchtipp: Gefangen in Tham Luang

CHIANG RAI: Die spektakuläre Rettung der Jugendfußballmannschaft aus der Höhle Tham Luang im Sommer 2018 bewegte Menschen auf der ganzen Welt. Millionen verfolgten damals die dramatischen Ereignisse im Norden Thailands, als zwölf Jungen und ihr Trainer nach einem plötzlichen Wassereinbruch tief im Höhlensystem eingeschlossen wurden.

Der Autor Gundolf Schneider erlebte die Rettungsaktion selbst in Thailand und verarbeitet die Geschehnisse nun in einem Roman, der sich eng an den tatsächlichen Ereignissen orientiert. Dabei schildert er nicht nur den verzweifelten Kampf ums Überleben in der Höhle, sondern auch die Hoffnung, den Mut und die außergewöhnliche Entschlossenheit aller Beteiligten. Entstanden ist eine eindringliche Geschichte über Menschlichkeit, Zusammenhalt und die Frage, wie Menschen selbst in ausweglos erscheinenden Situationen ihre Hoffnung bewahren.

Über den Autor

Gundolf Schneider, geboren 1961, war seit seiner Jugendzeit stark von Asien fasziniert. Ihn interessierten die Lehren Buddhas, und er las Bücher über den Hinduismus, während seine Freunde draußen Fußball spielten. Im Alter von 34 wurde er für einige Monate nach Südkorea entsandt. Wenig später begann er in den USA, koreanisches Taekwon-Do zu erlernen. Im Jahr 2010 ging er nach Thailand, um dort zu arbeiten, und erlebte die dramatische Höhlenrettung von Tham Luang aus nächster Nähe mit. Als Vater zweier erwachsener Kinder fühlte und bangte er mit den Eltern der jungen thailändischen Fußballspieler um deren Leben. Bis zuletzt war keineswegs sicher, ob alle Jungen und ihr Trainer überleben würden. Was ihn besonders beeindruckte, war die äußere Ruhe selbst des kleinsten Jungen angesichts der großen Gefahr, in der sie sich befanden. Für ihn spiegelte sich darin etwas von der thailändischen Haltung zum Leben wider: selbst in größter Bedrohung bleibt das Gesicht oft ruhig und gefasst. Oder ist es der unerschütterliche Glaube an Bhudda?

Beschreibung

Als zwölf Jungen und ihr Trainer die Höhle von Tham Luang in Norden von Thailand betreten, ist es ein Ausflug wie viele zuvor. Doch innerhalb weniger Stunden wird aus Abenteuer ein Albtraum

Steigendes Wasser versperrt den Rückweg. Tief im Inneren der Erde beginnt ein Kampf gegen Dunkelheit, Kälte, Wasser und Zeit.

Während draußen Familien warten und die Welt den Atem anhält, kämpfen sich internationale Taucher durch enge, überflutete Gänge – in völliger Dunkelheit, ohne Sicht, mit dem Wissen, dass jeder Fehler tödlich sein kann.

Doch selbst als die Jungen gefunden werden, bleibt die größte Herausforderung:

Wie bringt man sie lebend wieder hinaus?

Ein eindringlicher Roman nach wahren Ereignissen über Mut, Hoffnung und den Preis des Überlebens.


Gefangen im Thailands Tham Luang Höhle – 18 Tage zwischen Hoffnung, Kälte und Dunkelheit umfasst 167 Seiten und ist am 31. Mai 2026 erschienen. Es ist als Taschenbuch sowie Kindle-Version bei Amazon erhältlich.

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