FIFA weist Spidercam-Gerücht bei England-Tor erneut zurück

Das FIFA Logo am Hauptsitz der Organisation in Zürich. Foto: epa/Steffen Schmidt
Das FIFA Logo am Hauptsitz der Organisation in Zürich. Foto: epa/Steffen Schmidt

MIAMI: Es war der Aufreger beim Sieg der Engländer gegen Norwegen. Hat der Ball das Kabel der Spidercam berührt? Der Weltverband erklärt sich nun erneut.

Der Fußball-Weltverband hat bekräftigt, dass beim Ausgleichstor der Engländer im Viertelfinale der WM gegen Norwegen alles rechtens gewesen sein soll. Die These, dass wackelnde Kamerabilder beweisen könnten, dass der Ball vor dem Treffer das Kabel einer sogenannten Spidercam berührt habe, wies die FIFA zurück. Auf dem Bildmaterial der Spidercam sei «klar zu sehen, dass die Kamera weder wackelt noch sich bewegt», teilte die FIFA «sportschau.de» mit.

Die Debatten hatten sich an einer Szene nach einem Abschlag von Norwegens Torwart Orjan Nyland entzündet. Der Ball war bei Englands Anthony Gordon gelandet, dieser hatte dann Jude Bellinghams Treffer zum 1:1 vorbereitet. Norwegens Trainer Stale Solbakken hatte gesagt: «Der Ball fiel gerade herunter direkt vor unserer Bank. Ich selbst habe es nicht gesehen, dass das Kabel berührt wurde, aber unsere Bank reagierte sofort. Es ist eigentlich eine klare Sache.»

FIFA: Ball sendete konstantes Signal

Die FIFA bestritt jedoch erneut einen Kontakt zu dem Kamerakabel. Und versicherte auch, der Ball habe trotz der Höhe des Abschlags weiter ein konstantes Signal gesendet. «Das Ballsignal, der 'Herzschlag' des Balls, war die gesamte Zeit verfügbar», erklärte der Weltverband.

Hätte der Ball das Kabel berührt, hätte Bellinghams Tor in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zurückgenommen werden müssen. England gewann die Partie mit 2:1 nach Verlängerung und trifft am Mittwoch (21.00 Uhr MESZ/Magenta TV und ARD) in Atlanta im Halbfinale auf Argentinien.

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