F5-Kampfflugzeug stürzt in Lopburi ab

Zerstreute Überreste der abgestürzten Maschine. Foto: The Nation
Zerstreute Überreste der abgestürzten Maschine. Foto: The Nation

LOPBURI: Am Freitag eilten Rettungskräfte in den Mittagsstunden in den Bezirk Chai Badan in in der Provinz Lopburi in der Zentralregion von Thailand, wo ein F5-Kampfflugzeug der Königlich Thailändischen Luftwaffe abgestürzt war.

Die beiden Piloten hatten Glück im Unglück und konnten sich rechtzeitig mit dem Schleudersitz und Fallschirm aus der Unglücksmaschine retten. Während sie nur leichte Verletzungen erlitten wurde ein Passant bei dem Absturz schwer verletzt. Über die Absturzursache wurden keine Angaben gemacht.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Jürgen Franke 08.12.21 13:50
Im letzten Jahr sind über 20.000 Personen durch
Verkehrsunfälle in Thailand ums Leben gekommen, davon ca. 70% Jugendliche. Kommentar überflüssig.
Joerg Obermeier 07.12.21 21:30
@ Norbert Kurt Leupi 07.12.21 20:50
Da soll man nochmal sagen die lernen nichts dazu. Hätte man seinerzeit mit dem Starfighter auch machen sollen. Grounden - Fehler finden/beseitigen - und wieder fliegen. Dann hätte man sehr vielen Piloten das Leben retten können.
Norbert Kurt Leupi 07.12.21 20:50
Abstürze ? Herr J.Obermeier
Gemäss dem Tagesspiegel vom 2.Mai 2018 standen nach Aussagen eines Bundeswehsprechers von 128 Eurofightern gerademal 4 für einen Einsatz bereit ! Der Rest der Maschinen stand mit unerklärlichen Problemen am Boden und man suchte mit Hochdruck nach den Fehlern ! Wären sie geflogen , hätte es wahrscheinlich doch " massenhafte Abstürze " zu vermelden gegeben !
Joerg Obermeier 07.12.21 20:10
Und so kommt man
vom Absturz eines antiquierten Kampffliegers zum Straßenverkehr, vergleichsweise in Deutschland und dem Königreich. Aber wenn wir mal schon soweit sind. Nachdem ich so ziemlich jedes Jahr auch ein paar tausend Kilometer in Deutschland, ebenso wie hierzulande fahre, würde ich mal behaupten, egal wo, ist volle Konzentration gefordert. Sonst könnte es mit der Tiefenentspannung schnell vorbei sein. Ansonsten kann man das, wie üblich, nicht wirklich vergleichen. Dazu sind die Voraussetzungen und Konditionen einfach zu verschieden. Nur beispielhaft, wenn ich auf der Autobahn mit meinem Wohnmobil mit 120 km/h einen LKW überholen will, muss ich aufpassen, dass mir nicht gleich der nächste BMW/Benz/Audi oder sonst was halb verrückt wird wegen der Behinderung. Hier bin ich mit 120 km/h mehr oder weniger ein Raser.
Joerg Obermeier 07.12.21 20:10
@ Roman Knöpfel 07.12.21 19:40
Das mit dem Gefluche ist eine Annahme. Habe da schon jede Menge Gegenbeispiele bei thailändischen Fahrern gehört. Und hupen trauen sich die meisten nicht, denn der Nächste könnte ja möglicherweise mit einer Kanone aussteigen.
Roman Knöpfel 07.12.21 19:40
@ Michael & Jürgen
Da ich hier lebe, sind mir die Unfallzahlen sehr wohl bewusst. Ich frage mich einfach wann Sie das letzte mal in DACH ein Fahrzeug gelenkt haben. Da ich weiss, wie Thais autofahren, bin ich vorbereitet und weiss auf was ich achten muss. Aber hier ist einfädeln in eine Hauptstrasse, selbst in Bangkok kein Problem, der Vordermann fährt nicht auf die Sekunde los; kein Gehupe und Gefluche wie in Europa!
Jürgen Franke 07.12.21 19:00
Herr Knöpfel, es ist davon auszugehen,
dass Ihnen die Zahlen der tödlichen Unfälle auf den Straßen Thailands nicht bekannt sind.
Michael Meier 07.12.21 19:00
@ Roman
Entspann dich weiter bei 25000 Verkehrstoten/Jahr in TH.
Roman Knöpfel 07.12.21 18:20
@ Michael Meier
Das ist so, aber der Vergleich mit den Fahrkünsten war trotzdem nicht angebracht, oder?
Zudem finde ich den Strassenverkehr in Thailand wesentlich entspannter als in DACH!
Michael Meier 07.12.21 17:50
@Roman
Wie viel ist massenhaft ? Wenn man die Pilotenfehler abzieht bleibt nix übrig. Beim Starfighter war´s anders.
Roman Knöpfel 07.12.21 17:50
@ Jörg Obermeier
Sorry, ich hatte natürlich den Starfighter im Kopf.
Aber auch im Jahr 2019 hat die Bundeswehr 2 Eurofighter in Südkorea verloren .
Ebenfalls im Jahre 2019 in Norddeutschland 2 Eurofighter wobei einer der Piloten starb.
Joerg Obermeier 07.12.21 16:10
@ Roman Knöpfel 07.12.21 14:40
"Massenhafte" Eurofighter Abstürze? Aha! Was es nicht alles in der Phantasie der menschlichen Psyche gibt. Zu viele Steine abbekommen?
Roman Knöpfel 07.12.21 14:40
Ich erinnere mich
an die massenhaft abgestürzten Eurofighter bei unsern nördlichen Nachbarn. Konnten die Bundeswehr- Piloten damals auch so gut fliegen, wie die Deutschen autofahren?
P.S. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen schmeissen, gelle M.M.
Michael Meier 07.12.21 13:40
Something new ?
Andauernd stürzt was ab . Die Thais fliegen genau so gut wie sie Autofahren !
Michael Meier 07.12.21 13:30
F5 ?
Ein Steinzeitflugzeug ist abgeschmiert , Sehr interessant !
Thai Asia 05.12.21 14:30
Herr @Kowalski,
ich flog mal längere Zeit auf einer Bell. Die wurde schon im Vietnamkrieg eingesetzt.
Laut Zulassungsschein sind Flugobjekte meist sehr alt. Die Vorschriften besagen jedoch (wenn eingehalten), dass nach bestimmten Betriebsstunden, Bauteile erneuert werden müssen. Es kann also gesagt werden, dass sich Flugobjekte mindestens im guten Gebrauchszustand befinden. Sogar der Sitzgurt muss ohne Crash erneuert werden. Ich glaube, das war nach 5.000 Flugstunden. Bei ca. 3 Stunden Flugzeit am Tag, wären das ganze 4,5 Jahre. Ganz besonders deshalb sind Flugobjekte so teuer.
Dieter Kowalski 05.12.21 10:00
Die letzten Northrop F-5 wurden 1987 produziert. Die ältesten F5-E der thailändischen Luftstreitkräfte stammen von 1978. Mich wundert nur, dass die überhaupt noch fliegen, bei dem Alter.