Essensverbot in Restaurants trifft 80.000 Beschäftigte

Leere Tische und Stühle im Khaomao-Khaofang Restaurant in Chiang Mai. Foto: Jahner
Leere Tische und Stühle im Khaomao-Khaofang Restaurant in Chiang Mai. Foto: Jahner

CHIANG MAI: Restaurantbesitzer in der nördlichen Provinz haben die Regierung aufgefordert, ihre Anordnung zur Schließung von Speiselokalen zu überdenken. Das Verbot würde mehr als 80.000 Beschäftigte treffen.

Vertreter der Chiang Mai Restaurant and Entertainment Venue Association sprachen im Rathaus von Chiang Mai mit Gouverneur Charoenrit Sa-nguansat und überreichten ihm einen Brief an Premierminister Prayut Chan-o-cha, in dem sie die Aufhebung des Dine-in-Verbots fordern. Verbandspräsident Thanit Chumsaen sagte, das Verbot würde mehr als 14.000 Restaurants und 80.000 Angestellte schwer berühren.

Chiang Mai gehört zu den sechs Provinzen, die vom staatlichen Centre for Covid-19 Situation Administration (CCSA) zu Gebieten mit maximaler Kontrolle erklärt wurden. Restaurants in den sechs Provinzen dürfen keinen Dine-in-Service anbieten und dürfen nur für Takeaway-Bestellungen bis 21 Uhr öffnen.

Die Covid-19-Situation in Chiang Mai habe sich verbessert, die tägliche Zahl der Neuinfektionen sei auf eine zweistellige Zahl gesunken, betonte Thanit. Er fragte, warum die Provinz immer noch auf der Liste der höchsten Kontrollstufe stehe. Und es gebe keine Berichte über Cluster in Restaurants in Chiang Mai. Das Essensverbot könnte viele Restaurantbesitzer zwingen, ihre Angestellten zu entlassen.

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