BANGKOK: Die thailändische Behörde für Landstraßen gab kürzlich den erfolgreichen Abschluss der ersten Phase des umfangreichen Küstenstraßenprojekts, bekannt als „Thailand Riviera“, bekannt. Das ehrgeizige Vorhaben erstreckt sich über insgesamt 950 Kilometer und verbindet zwölf Provinzen von Samut Prakan bis Narathiwat.
Montri Dechasakulsom, Generaldirektor der Abteilung, informierte, dass die erste Etappe des Projekts, eine Strecke von 515 Kilometern entlang der Küste von Samut Sakhon über Phetchaburi bis nach Prachuap Khiri Khan und weiter bis nach Ranong und Chumphon, fertiggestellt wurde und nun für den Verkehr geöffnet ist. „Diese Straßenverbindung ist nicht nur eine Verbesserung der Infrastruktur, sondern auch eine Aufwertung der regionalen Wirtschaft und des Tourismus“, erklärte Montri.
Die gesamte „Thailand Riviera“ wird die Küste des Golfs von Thailand abdecken, von Samut Prakan im Südosten Bangkoks beginnend, über Samut Sakhon, Samut Songkhram, Phetchaburi, Prachuap Khiri Khan, Chumphon, Surat Thani, Nakhon Si Thammarat, Songkhla, Pattani bis hin zu Narathiwat. Besonders in Chumphon wird sie auch eine Verbindung zur Küstenstraße entlang der Andamanensee herstellen.
Die Herausforderung des Projekts liegt in den geografischen und eigentumsrechtlichen Gegebenheiten, die es erforderlich machen, dass die Küstenstraße in einigen Bereichen unterbrochen und durch andere Straßenzüge verbunden wird.
Montri führte weiter aus, dass die Planung der zweiten Phase bereits im Gange ist. Diese wird sich über 150 Kilometer von Chumphon bis Surat Thani erstrecken und die Provinzen Nakhon Si Thammarat und Songkhla einschließen. „Wir bereiten derzeit den Umweltverträglichkeitsbericht vor und werden bald eine Finanzierung durch das Kabinett anstreben“, sagte er.
Zudem sollen in der zweiten Phase 25 bestehende Straßen erweitert und Fußwege entlang von 41 angrenzenden Straßen verbessert werden. Für die dritte Phase plant das Ministerium, 4 Milliarden Baht für den Bau einer 85 Kilometer langen Küstenstraße zu beantragen, die Samut Prakan mit Samut Sakhon und Samut Songkhram verbindet. Die Machbarkeitsstudie für die vierte und letzte Phase, eine 200 Kilometer lange Strecke von Songkhla nach Pattani und Narathiwat, wird voraussichtlich 33 Millionen Baht kosten und könnte aus den Haushaltsplänen für 2025 oder 2026 finanziert werden.