Erdbeben beschädigt Talsperre nicht

Foto: The Nation
Foto: The Nation

LOEI/PHITSANULOK: Der Damm der Talsperre Kwae Noi Bamrung Daen in Phitsanulok ist durch das leichte Erdbeben in der Provinz Loei nicht beschädigt worden.

Das sagte Bundith Inta, Direktor der Talsperre, nachdem das Seismologische Büro der Meteorologischen Behörde am Sonntag um 22.08 Uhr ein Erdbeben der Stärke 3,4 auf der nach oben offenen Richterskala gemessen hatte. Das Epizentrum lag im Bezirk Wang Saphung, in der Nähe der Talsperre. Die Bewohner in mehreren Bezirken wurden durch die Erdstöße aufgeschreckt. Verletzt wurde aber niemand. Laut Bundith Inta widersteht der Damm Erdbeben bis zu einer Stärke von 7.

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Leserkommentare

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Siam Fan 13.06.18 16:01
Danke Herr Bütler für die Kopie
Wenn wir Sie nicht hätten, müßten wir alle dumm sterben. Sie können uns aber sicher auch sagen, wieviel Prozent der Erdoberfläche durch die schweren Erdbeben (>7) gefährdet sind? Ich habe 0,000308% errechnet, würde es aber gerne von Ihnen nachprüfen lassen. Ich denke, wir stimmen auch überein, der Erbauer der großen Staudämme, hat vorher umfangreich Gefährdungsanalysen erstellen lassen!? Klar ist alles auch von der Tiefe abhängig, aber die für den Damm gefährlichen Beben (siehe Bericht) haben etwa die einemillionenfache Staerke, gegenüber dem Beben im Bericht.
Hansruedi Bütler 13.06.18 10:11
Sie haben doch sicher geprüft,.......
Mir ist absolut neu, dass die Farang Redaktion über Seismologen und Statik-Spezialisten verfügt. Ist es wirklich die Aufgabe der Redaktion Staudämme in Thailand auf ihre Erdbebentauglichkeit zu prüfen? Erdbeben der Stärke 7 kommen weltweit ca. 18 bis 25/a vor und entsprechen rund 50 bis 1000 Tonnen TNT! Die Auswirkungen sind in etwa bei 50 bis 100 km auszumachen. Maßgebend für die Auswirkung ist nicht alleine die Magnitude; sondern die Tiefe in welcher das Erdbeben ausgelöst wurde. So kann ein Beben der Stärke 3-4, aber in 1-2 km Tiefe enormen Schaden an Infrastrukturen anrichten, findet hingegen ein Beben in 500 und mehr km Tiefe statt, sind die Auswirkungen oft geringer, dafür aber über grössere Strecken spürbar. So war das größte, je registrierte tiefe Erdbeben im Mai 2013 (M 8.3 vor der Küste Kamtschatkas) bis nach Moskau, Alaska, Hawaii und Indien spürbar. Dieses Erdbeben der Stärke 8.3 im Mai 2013 richtete kaum Schäden an, da es in 600 Kilometern Tiefe stattfand, und sein Epizentrum vor der Küste des dünn besiedelten Ostens Russlands lag. Ob der erwähnte Staudamm bei einer Krafteinwirkung von 50 bis 1000 T TNT standhält, entzieht sich meiner Kenntnis.
Siam Fan 13.06.18 00:31
Liebe Redaktion, ...
Sie haben doch sicher geprüft, wieviel Erdbeben dieser Stärke der Staudamm in den Letzten 6 Monaten überstanden hat. Dann könnte ich mir es sparen. Sie kennen aber sicher auch den Unterschied Zwischen Staerke 3,4 und 7!? Mit einer Magnitute von 3,0-3,9, gibt es jährlich etwa 130.000 erdbeben oder rund 350/Tag.
Marcel Edouard Petter 12.06.18 15:18
Kwae Noi Bamrung Daen
Dieser Staudamm befindet sich quasi vor meiner Haustür. Der erwähnte Distrikt Wang Saphung in der Provinz Loei befindet sich etwa 200 km entfernt . Hier haben wir von diesem Erdbeben nichts gespürt. Das gezeigte Foto hat übrigens Seltenheitswert; die Schleusen werden nur bei Hochwasserspiegel im See geöffnet. Normalerweise wird der Abfluss über einen unterirdischen Stollen abgeführt, wo Turbinen auch Strom erzeugen.