Mehr als 50.000 Anträge auf Förderung

Bundesumweltminister Carsten Schneider trifft zu den Beratungen der G7-Umweltminister in Paris ein. Im Mittelpunkt stehen Klima-, Umwelt- und Naturschutzthemen. Foto: Mohammed Badra/epa/dpa
Bundesumweltminister Carsten Schneider trifft zu den Beratungen der G7-Umweltminister in Paris ein. Im Mittelpunkt stehen Klima-, Umwelt- und Naturschutzthemen. Foto: Mohammed Badra/epa/dpa

BERLIN: Seit dem 19. Mai kann man beim Staat Zuschüsse für Elektroautos beantragen. Der Umweltminister zieht eine zufriedene Zwischenbilanz.

Für das neue Förderprogramm für Elektroautos sind in den ersten drei Wochen schon mehr als 50.000 Anträge eingegangen. Die Zahl nannte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) der Deutschen Presse-Agentur.

«Die neue Förderung für Elektroautos wirkt», sagte der SPD-Politiker. Die meisten Anträge würden für vollelektrische Autos gestellt. «Das ist kein Wunder: Es gibt immer bessere E-Autos, mehr Ladesäulen und endlich auch kleine und günstige Modelle.»

Ihm sei wichtig, dass E-Autos auch für Haushalte erschwinglich würden, die sie sich bisher nicht leisten konnten. «Die Zahlen zeigen, dass die soziale Staffelung des Förderprogramms wirkt», sagte Schneider. Ein erheblicher Teil der Anträge komme von Haushalten mit einem zu versteuerndem Einkommen von unter 45.000 Euro.

Nach Angaben des Umweltministeriums entfielen von insgesamt 51.128 Anträgen seit dem 19. Mai 46.157 auf vollelektrische Autos beziehungsweise Wagen mit Brennstoffzelle. 4.971 Anträge wurden für Hybride oder Wagen mit sogenannter Reichweitenverlängerung gestellt.

Voraussetzung für die Förderung ist eine Zulassung des Fahrzeugs seit dem 1. Januar dieses Jahres. Die Höhe des staatlichen Zuschusses hängt von Fahrzeug, Einkommen und Familiengröße ab und kann bis zu 6.000 Euro betragen. Die Fördermittel sollen für bis zu 800.000 Fahrzeuge ausreichen.

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