Drei Tote nach Schüssen in Linz

Polizist sichert den Bereich nahe eines Gasthauses in Linz, nachdem dort tödliche Schüsse gefallen waren. Foto: APA/Markus Hauser Fotokerschi/dpa
Polizist sichert den Bereich nahe eines Gasthauses in Linz, nachdem dort tödliche Schüsse gefallen waren. Foto: APA/Markus Hauser Fotokerschi/dpa

LINZ: Auf offener Straße wird geschossen. Ein 88 Jahre alter Mann zielt auf seine Ehefrau und seine Tochter. Anschließend begeht er Suizid. Sein Motiv bleibt zunächst unklar.

In Österreich hat ein betagter Mann nach Angaben der Polizei seine Ehefrau und seine Tochter auf offener Straße erschossen. Danach beging der 88-Jährige Suizid, wie die Polizei mitteilte.

Am Tatort vor einem Gasthaus in der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz wurde ein Abschiedsbrief gefunden. Die Polizei äußerte sich zunächst nicht zum möglichen Motiv für die Tötung der 89-jährigen Ehefrau und der 61 Jahre alten Tochter, die in Deutschland gewohnt hatte und zu Besuch war.

Bei der Tatwaffe handelte es sich nach Angaben der Polizei um eine alte Faustfeuerwaffe. Sie wurde am Tatort gefunden. Der Mann hatte sie den Angaben zufolge legal besessen.

Justizministerin Anna Sporrer und Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner äußerten sich laut einem Bericht der Nachrichtenagentur APA betroffen über die jüngste Tötung von Frauen durch einen Mann aus ihrem engsten Umfeld. «Waffen gehören nicht in Wohnungen und nicht auf die Straße, nicht ungeschützt in den öffentlichen oder privaten Raum», sagten die Sozialdemokratinnen in einer Stellungnahme.

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Rolf W. Schwake 09.05.26 13:13
Mal wieder sind die Waffen schuld!
Auf den Gedanken, dass ein solcher Täter ansonsten.ein Küchenmesser, Hackebeil, Gift, sein Auto oder sonst irgend "legales" Tatmittel genommen hätte, kommen die Politiker nicht. Sie beschreiten den populistischen Weg der Verteufelung von Schußwaffen, anstatt wahre Ursachen zu erforschen, die im von der Politik bewußt in Kauf genommenen Wandel unserer Gesellschaft zu finden sind und nur zur Entwaffnung des Volkes führt.
Wer die Ursachen der überbordenden Gewalt mit offenen Augen suchen will, muss nur in ein deutsches Kinderzimmer schauen: von Literatur bis Internet findet man die wahren Ursachen dies schrecklichen Phänomens. Was aber leider keinen Politiker interessiert. Traurig!

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