Deutscher bestreitet Mord an Thai-Freundin

Foto: Kritsada Mueanhawong / Phuket Gazette
Foto: Kritsada Mueanhawong / Phuket Gazette

PHUKET (dpa) - Ein 36-jähriger Deutscher, der in Phuket seine Freundin umgebracht haben soll, bestreitet die Tat.

Der Mann ließ über seinen Anwalt die Vorwürfe zurückweisen, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Trotzdem erhoben die Behörden Anklage wegen Mordes. Dem aus Lübben (Brandenburg) stammenden Mann wird zur Last gelegt, die 35 Jahre alte Frau ermordet und die Leiche dann versteckt zu haben. Als die Polizei ihn festnehmen wollte, versuchte er, sich das Leben zu nehmen.

Der 36-Jährige befindet sich nach Angaben der Polizei derzeit noch zur Behandlung in einem Krankenhaus. Anschließend soll er ins Gefängnis gebracht werden. Nach thailändischen Medienberichten war er vergangenes Jahr nach Phuket ausgewandert und hatte dort dann seine spätere Freundin kennengelernt. Die Frau wurde seit Anfang Juli vermisst. Ihre Leiche wurde nach einwöchiger Suche in einem Dschungel entdeckt. Nach Angaben von Nachbarn gab es zwischen beiden immer wieder Streit.

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TheO Swisshai 16.07.17 18:38
@Wieland Wenz / Bahnhof
Lieber Herr Wenz, es tut mir leid, dass Sie offensichtlich meinen Kommentar überhaupt nicht verstanden haben. Ich muss allerdings sagen, dass es mir, mit Ihrem Kommentar von eben, gerade gleich geht. Ich verstehe nur Bahnhof ! 1.) Rassismus-Vorwurf -> Wie kommen Sie darauf, dass hier einige EdelCHler (was meinen Sie damit ?) rassistisch seien sollen ? Ich wüsste nicht warum und ich kann, auch nach erneutem durchlesen meines Kommentars, nicht den kleinsten Hinweis oder Anhaltspunkt dazu finden! 2.) D Leser aus dem Farang vertreiben ? ->Keine Ahnung wie Sie auf so etwas kommen. Wieso sollte ich dass wollen? Ich habe keinen Deutschen und keine deutschen Leser des Farang, in irgend welcher Form beleidigt oder sonst beurteilt. 3.) Wieso erklären Sie mir, Sie hätten es nicht nötig, sich ständig zu wiederholen. was Sie empfinden ? -> Ich habe Sie das nicht ein einziges Mal gefragt und ehrlich gesagt, interessiert es mich auch nicht. 4.) Wenn Sie Vater wären ? -> Wer will oder wollte das Ihrer Meinung nach wissen ? Ich sicher nicht. 5.) Wo der Israeli war ? -> Israeli ? 6. ) Wenn der Deutsche unschuldig war, ... -> Ich habe nie behauptet, dass der Deutsche schuldig ist, oder dass man ihn nicht unterstützen sollte, falls er unschuldig sein sollte. Im Gegenteil, ich habe betont, dass für Ihn die Unschuldsvermutung zu gelten hat und auch die Regel; "Im Zweifelsfall für den Angeklagten" Also lesen Sie doch bitte die Kommentare etwas besser durch, bevor Sie Ihre Kritik anbringen.
TheO Swisshai 14.07.17 13:16
@Egbert Scherer / Unschuldsvermutung
Ich pflichte Ihnen bei, dass sowohl die Unschuldsvermutung gelten sollte, wie auch die Regel "im Zweifel für den Angeklagten". Es ist aber ein Irrtum von Ihnen, zu glauben, dass das deutsche Rechtssystem über alle Zweifel erhaben sei. Das ist in Deutschland genauso eine Sache Herr Scherer. Und Korruption gibt es übrigens in Deutschland auch, ob Sie es glauben oder nicht. Auch die Mafia ist in Deutschland tätig und vor dem Gesetz, sind auch in Deutschland nicht alle gleich. Aber das ist ein anderes Thema. Wieso haben Sie so empfindlich reagiert, als Herrn Thanathorn Bilanz zog und meinte, es sei eine weitere Schande für Deutschland ? Für mich ist klar, dass das natürlich nur in dem Fall Gültigkeit hat, wenn der Deutsche auch tatsächlich schuldig ist. Dann liegt Herr Thanathorn mit seine Aussage gar nicht mehr so, finde ich. Ich nehme außerdem an, er hat ihn deswegen auch als mutmaßlicher Mörder bezeichnet. Herr Scherer, ich muss sagen, ich finde es etwas seltsam, dass Sie hier einen mutmaßlichen Mörder und den guten Rechtsstaat Deutschland in Ihrem Kommentar in vollen Tönen verteidigen und andererseits für das Opfer nicht ein einziges Wort übrig hatten. Nun stellen Sie sich selbst doch bitte mal vor, Sie wären der Vater des Opfers ! Wetten, dass Sie dann die Sache ganz anders sehen würden?
Hermann Auer 13.07.17 20:56
Nicht der Deutsche ...
... sondern das GPS-Gerät (und damit wahrscheinlich das Auto) war am späteren Fundort der Leiche. Wer das Auto mit dem GPS-Gerät zu diesem Zeitpunkt gelenkt hat oder wer sonst noch im Auto saß, geht aus dem Bericht nicht hervor.
P.I.N.O MAERZ 13.07.17 16:58
Ingo Kerp
ja, da haben Sie recht, eine tataufklärung wurde bis jetzt noch nicht gefunden,Die Polizei ist ja erst am anfang ihrer Ermittlungsarbeit. Man kann nur hoffen das weiter in alle Richtungen ermittelt wird, denn es wäre ja nicht neues wenn die polizei einen mutmaßlichen Täter hat, das dann die ermittlungsarbeit eingestellt wird.ist aber nicht nur in thailand der fall, auch hier in europa.
Ingo Kerp 13.07.17 16:15
Bisher kann ich nur erkennen, das die "bedrückende" Beweislast, die die geneigten Kommentatoren in diesem Forum beschreiben, ein Streit zwischen dem Paar war und das ein GPS dokumentiert, das er sich mit einem Wagen an der Fundstelle der Toten befunden hat. Anfang Juli war die Frau verschwunden, da hätte selbst ein "kopfloser" Täter in der Zwischenzeit einen klaren Moment haben können und wäre nach DE zurückgeflogen. Aus den Farang-Berichten ist keine schlüssige Tataufklärung ersichtlich.