Ayutthaya erhält einen Vorzeigebahnhof

Architektenentwurf des geplanten Foto: The Nation
Architektenentwurf des geplanten Foto: The Nation

AYUTTHAYA: Über eine öffentlich-private Partnerschaft wird in Ayutthaya, einem Knotenpunkt für Hochgeschwindigkeitszüge, ein neuer Bahnhof errichtet.

Der Bahnhof ist mit 31,9 Milliarden Baht veranschlagt worden und ein Projekt der transitorientierten Entwicklung (TOD). Damit soll die Provinz als internationales Reiseziel für Kultur und Geschichte gefördert werden. Durch Ayutthaya verläuft die Hochgeschwindigkeitszugstrecke, die Bangkok mit dem Norden und mit Nakhon Ratchasima im Nordosten verbindet. Ayutthaya ist eine von drei Städten, die für das TOD-Projekt ausgewählt wurden.

Der Bau des TOD-Bahnhofs mit Grünflächen und Fahrradrouten ist in vier Phasen unterteilt - unmittelbar (2021-2022), kurzfristig (2023-2027), mittelfristig (2028-2032) und langfristig (2033-2037) – und wird aus fünf Zonen bestehen:

1. Zweigleisiger Bahnhof und Hochgeschwindigkeitsbahnhof, einschließlich Bahnhofsgebäude, Büros und Personalunterkünfte.

2. Kommerzielle Zone, einschließlich Gebäude mit einer Höhe von nicht mehr als 30 Metern, wie Einkaufszentren, Büros, Hotels, Kongresszentren und Eigentumswohnungen zur Unterstützung des Handels und der Dienstleistungen entlang der Rojana Road.

3. Tourismuszone mit gemischter Nutzung, einschließlich Einkaufszentren, Einkaufsstraßen, Büros, Hotels und Mietwohnungen zur Unterstützung des Handels und der Dienstleistungen entlang der Rojana Road.

4. Wohnviertel mit gemischter Nutzung mit Eigentumswohnungen auf mittlerem und hohem Niveau und Einkaufszentren zur Unterstützung des Wachstums von Gemeinden.

5. Wohngebiet für Ortsansässige, sowohl Einheimische als auch Ausländer.

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Siam Fan 14.08.20 22:22
"Öffentlich rechtliche Partnerschaft"
... für 31,9 mrd TB.
Wie genau sieht denn diese "Partnerschaft " aus?
Der Staat zahlt?
Der Private macht den Raibach?
Und hinten erhält der Staat Schrott zurück.
Warum fällt mir jetzt die Wasserversorgung von Manila ein?
Wird das über einen Gebührenhaushalt (öffentlichrechtlich oder privatrechtlich geführt) bleibt der Wert der Investition immer erhalten und der Gebührenzahler muß nicht den Gewinn des Privaten erwirtschaften.
Das... (?) "Schweigegeld" auch nicht! (?)