Chinese zu Alfa Romeo

Alle Formel-1-Cockpits für 2022 vergeben 

Formel-1-Weltmeisterschaft, Grand Prix von Brasilien, Rennen: Antonio Giovinazzi aus Italien vom Team Alfa Romeo steuert sein Auto auf der Rennstrecke. Foto: Marcelo Chello/Ap/dpa
Formel-1-Weltmeisterschaft, Grand Prix von Brasilien, Rennen: Antonio Giovinazzi aus Italien vom Team Alfa Romeo steuert sein Auto auf der Rennstrecke. Foto: Marcelo Chello/Ap/dpa

HINWIL: Nichts geht mehr. Als erster Chinese bekommt Guanyu Zhou ein Formel-1-Stammcockpit. Er ersetzt 2022 bei Alfa Romeo den Italiener Antonio Giovinazzi. In Sebastian Vettel und Mick Schumacher sind in der kommenden Saison weiter zwei Deutsche am Start.

MERCEDES: Lewis Hamilton (36) hat sich für zwei weitere Jahre ans Team gebunden. George Russell (23) ersetzt Valtteri Bottas.

RED BULL: Max Verstappens (24) Vertrag läuft noch bis Ende 2023. Sergio Perez (31) darf 2022 bleiben.

MCLAREN: Auch im kommenden Jahr bilden Daniel Ricciardo (32) und Lando Norris (22) das Fahrerduo.

FERRARI: Charles Leclerc (24) steht bei der Scuderia bis 2024 unter Vertrag. Sein Teamkollege bleibt Carlos Sainz (27).

ALPINE: Fernando Alonso (40) hat auch für 2022 unterschrieben. Esteban Ocon (25) hat sogar bis Ende 2024 verlängert.

ALPHA TAURI: Das Schwesterteam von Red Bull setzt auch im nächsten Jahr auf Pierre Gasly (25) und Yuki Tsunoda (21).

ASTON MARTIN: Sebastian Vettel (34) geht in seine zweite Saison mit dem Team. Auch Lance Stroll (23) behält sein Cockpit.

WILLIAMS: George Russell wird zu Mercedes befördert. Für ihn rückt Alexander Albon (25) an die Seite von Nicholas Latifi (26).

ALFA ROMEO: Antonio Giovinazzi (27) muss für Guanyu Zhou (22) weichen. Valtteri Bottas (32) ersetzt Kimi Räikkönen (42).

HAAS: Mick Schumacher (22) und Nikita Masepin (22) fahren auch in ihrem zweiten Formel-1-Jahr gemeinsam beim US-Rennstall.

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Ole Bayern 19.11.21 04:20
Herr Sigrist ....
die Chinesen haben keine US$ in Cash in relevanter Höhe , sondern " nur " einen Batzen US - Staatsanleihen.
Und sie werden sich hüten diese auf den Markt zu werfen , denn 1. ... wer soll die denn kaufen , und für was für eine Währung ? ... und 2 . die Kurse würden kurzfristig schnell fallen , das China sich selbst keinen großen Dienst erweisen würde ... und 3 . die 100 % jedes Jahr kommenden Zinszahlungen der USA wären paase !
Der größte Gläubiger amerikanischer Staatsanleihen ist Hongkong . Hongkong hält mit rund 250 Mrd US$ jedoch auch nur 3 % der ausgegebenen amerikanischen Titel ( D hält ca . 1 %.US Bonds )
Selbst wenn China all seine amerikanischen Bonds auf den Markt werfen würde , gebe es genügen Käufer hierfür.
Und die knapp 3 % wären schnell abgenommen , die Ölscheichs warten nur darauf.
Im Übrigen, die gut 600 Milliardäre Chinas verteilen sich auch auf ca. 1500 Mio. Bürger . Die 730 US Milliardäre auf ca. 330 Mio Bürger . Aber die reine Anzahl ist ja nicht entscheidend sondern das "FRISCHE" Unter den 10 reichsten Menschen der Welt ist kein Chinese zu finden , dafür aber 9 US - Amerikaner. Und Elon Musk als Nr. 1 alleine hat 50 % mehr " FRISCHES" als die 3 reichsten China - Milliardäre zusammen. Sie sehen , die Anzahl macht hier nicht alles aus . Und der wichtigste Punkt pro USA und US$ ist und bleibt .... alle signifikanten Rohstoffe inkl. Öl und Gas inkl. Edelmetalle werden in US$ gehandelt . Und das ist und bleibt der beste Inflationsschutz des US$ .

VG Ole
Beat Sigrist 19.11.21 00:59
@Herrn Gasser
Darf ich Sie erinnern, dass das Staatsvermögen von China jenes der USA sehr nahekommt. Und würde China die angehäuften US-Dollars auf den Markt werfen, könnte der US-Dollar auf ein so tiefes Niveau sinken, dass ein Zigarettenpapier wertvoller sein könnte. Die USA haben nur noch 95 Milliardäre mehr als China aber dies sind private Vermögen und nicht Staatsgelder. Die Zeit als die USA alleine die absolute Weltmacht war ist längst Geschichte geworden.Die USA haben es verpasst vor etwa 10 Jahren die Weichen zu stellen um diesen Status zu verteidigen.In den nächsten Jahren wird dies auch noch mehr vertreten sein, dass sportliche Anlässe sich nach Asien oder arabische Länder verschieben. Fussball WM an Weihnachten im Winter nach Katar zu verkaufen war nur der Anfang. Und ja, leider regiert das Geld und nicht die Politik die Zukunft auf diesem Planeten mit dem Namen Erde!
Beat Sigrist 18.11.21 11:00
Gut verhandelt
von Sauber! Der eigentliche Deal der Chinesen war zig Millionen für einen 3 Jahresvertrag. Sauber hat jedoch erreicht genau diesen Betrag zu bekommen, aber nur mit einem 1 Jahresvertrag! Und hoffentlich gibt es für die übernächste Saison 23/24 auch endlich mal einen guten Motor dazu.
Erwin Gasser 17.11.21 14:50
Guanyu Zhou
Woher hat denn ein Chinese aus einem kommunistischen Schurkenstaat das Geld für die Formel 1 ???