Zwischen bekannten Urlaubszielen wie Phuket, Krabi oder Koh Samui verbirgt der Süden von Thailand zahlreiche Geheimtipps, die selbst erfahrene Thailand Reisende überraschen. Orte wie Phatthalung, Nakhon Si Thammarat oder Chumphon stehen für authentische Begegnungen, kaum besuchte Strände, ursprüngliche Natur und kulturelle Highlights abseits der Massen.
1. Nakhon Si Thammarat
Authentisches Thailand zwischen Stränden, Dschungel, Tempeln und rosa Delfinen
Khanom – Strände & rosa Delfine
Die ruhigen Badeorte Khanom Beach und Nai Phlao Beach begeistern mit kleinen, charmanten Resorts sowie guten Restaurants direkt am Strand, die für ihr exzellentes Seafood bekannt sind. Für einen Ausflug mit Roller oder Auto lohnen sich besonders der Phlai Dam Beach, der über eine spektakuläre, palmengesäumte Küstenstraße erreichbar ist, sowie der kaum bekannte Thong Ching Beach. Vor der Küste lassen sich bei einer Bootstour von Khanom sogar rosa Delfine beobachten.

Wasserfälle & Dschungel
Naturfreunde kommen rund um den höchsten Berg Südthailans Khao Luang voll auf ihre Kosten. Der Dschungelpfad zum Krung Ching Wasserfall ist anspruchsvoll, aber spektakulär. Wer es entspannter mag, erreicht die Wasserfälle Phrom Lok, Tha Phae und Ai Khiao nach kurzen Spaziergängen.
Kultur & Geschichte
In der Provinzhauptstadt ist der über 1.000 Jahre alte Wat Mahathat ein absolutes Highlight. Die mächtige weiße Chedi und über hundert goldene Buddhafiguren machen ihn zu einem der bedeutendsten Tempel Südthailands. Ergänzt wird das kulturelle Erlebnis durch das Nationalmuseum und das Suchat House, wo die Tradition des thailändischen Schattenspiels lebendig gehalten wird.
Mit einem auf Thailand spezialisierten Reiseveranstalter wie Siamways lassen sich diese Regionen ideal zu einer maßgeschneiderten Südthailand Rundreise kombinieren.
2. Inseln in Trang
Traditionelles Inselleben & Traumstrände
Authentisches südthailändisches Inselleben lässt sich auf Koh Sukorn und Koh Libong besonders intensiv erleben. Reisfelder, Kautschukplantagen und Obstgärten prägen das Landschaftsbild, während Landwirtschaft und Fischfang noch immer eine zentrale Rolle im Alltag spielen. Das starke Gemeinschaftsgefühl der Inselbewohner macht den Aufenthalt zu einem eindrucksvollen Einblick in das ursprüngliche Südthailand.
Ein besonderer Geheimtipp im Süden von Thailand ist es, mit einem Longtailboot die Zwillingsinseln Koh Lao Liang Nuea & Tai sowie Koh Phetra zu erkunden. Diese nahezu unberührten Inseln sind Teil des geschützten Mu Ko Phetra Nationalparks und begeistern mit ursprünglicher Natur und kristallklarem Wasser fernab der touristischen Routen.
Ein besonderes Highlight ist Koh Kradan: Nach Einschätzung des Thailand-Spezialisten Siamways zählt der Strand hier zu den schönsten in ganz Thailand. Direkt vom Strand aus kann man am Hausriff schnorcheln – kristallklares Wasser inklusive.

3. Thale Noi
Magische Sonnenaufgänge & Seerosenmeer
Der Thale Noi See in der Provinz Phatthalung ist einer der atmosphärischsten Orte in Südthailand. Besonders bei Sonnenaufgang entfaltet der See seine ganze Magie: Fischer werfen ihre traditionellen Yor-Yak-Netze aus, Wasserbüffel ziehen durch das seichte Wasser und Vogelstimmen erfüllen die Luft.
Zwischen Februar und März verwandelt sich der See in ein rosafarbenes Meer aus blühenden Seerosen. Über 180 Vogelarten leben hier, dazu kommen tausende Zugvögel – ein Paradies für Natur- und Fotoliebhaber.

4. Chumphon
Unberührte Strände & versteckte Buchten
Chumphon ist einer der unterschätztesten Geheimtipps in Südthailand. Entlang der Küste reihen sich einsame Buchten wie Thung Yang Beach, Thung San Beach und Ao Khai Nau aneinander.
Der Thung Wua Laen Beach begeistert mit Palmen, kleinen Resorts und authentischen Thai Food Restaurants. Vor der Küste befinden sich zahlreiche Korallenriffe, die sich besonders unter der Woche nahezu ungestört erkunden lassen. Bootstouren starten vom Mu Ko Chumphon Nationalpark und von Ao Thungmaha.

55. Khao Sok Nationalpark
Spektakuläre Flora und Fauna & Vielfältige Erlebnisse
Zwar ist der Khao Sok Nationalpark kein Geheimtipp mehr, doch seine markanten Kalksteinformationen, der dichte Regenwald und die einzigartigen Unterkünfte – von Wasserbungalows auf dem Cheow-Lan-See bis hin zu Baumhäusern im Dschungel – schaffen eine Kulisse, die ihresgleichen sucht. Als artenreiches Schutzgebiet ist der Nationalpark Lebensraum für Elefanten, Gibbons, Nashornvögel sowie die seltene Rafflesia-Blume. Aktivitäten wie Kanufahren, Wanderungen, Nachtsafaris oder Bootstouren ermöglichen es, die Natur intensiv zu erleben und machen den Khao Sok Nationalpark zu einem der schönsten Orte Thailands.
Wer die Massen meiden möchte, setzt auf eine privat geführte Khao Sok Nationalpark Tour mit einem spezialisierten Reiseanbieter wie Siamways. Idealerweise plant man ausreichend Zeit ein – etwa vier Tage –, um den Nationalpark in Ruhe zu erkunden. Je nach Fitnesslevel lassen sich Wanderwege abseits der Hauptpfade wählen, beispielsweise der Rafflesia Trail, der Sip-Et-Chan-Wasserfall-Trek oder der Khlong Pae Nature Trail / 99 KM Trail.
Auf dem Cheow-Lan-See empfiehlt es sich, einen Wasserbungalow im westlichen Teil des Sees oder in einer abgelegenen Bucht zu wählen, da hier weniger Bootsverkehr herrscht.
