25 COVID-19-Infizierte: Abriegelung von Pattaya im Gespräch

Mitarbeiter der Stadt Pattaya versprühen desinfizierende Flüssigkeiten in Gebieten mit einem großen Menschenaufkommen. Foto: Pr Pattaya
Mitarbeiter der Stadt Pattaya versprühen desinfizierende Flüssigkeiten in Gebieten mit einem großen Menschenaufkommen. Foto: Pr Pattaya

PATTAYA: Nach einem Anstieg der COVID-19-Fälle in der Touristenmetropole soll Pattayas Bürgermeister eine Abriegelung der gesamten Stadt in Erwägung ziehen, berichtet „Manager Online“. Das würde bedeuten, dass niemand die Stadt verlassen, noch betreten könnte. Zudem könnte bald auch das Nichttragen eines Nasen-Mund-Schutzes eine Geldstrafe nach sich ziehen.

Die Abriegelung Pattayas ist dem Bericht von „Manager Online“ folgend noch nicht endgültig entschieden und benötigt zum Inkrafttreten die Zustimmung der Regierung. Alle stadtein- und stadtauswärts führenden Hauptstraßen würden dann abgeriegelt und nur noch Versorgungstransporten und Geschäftsleuten mit Sondergenehmigung die Durchfahrt gewährt werden.

Die Zahl der COVID-19-Infizierten in Pattaya ist inzwischen auf 25 gestiegen: 14 Ausländer und 11 Thais. Der jüngste Fall war ein Russe, der das Land Department aufsuchte. Für „Manager Online“ steht fest: Ausländer sind für die Verbreitung des Virus in Pattaya verantwortlich. Sie sollten deshalb mit einer Strafe von 20.000 Baht belegt werden, wenn sie in der Öffentlichkeit keinen Nasen-Mundschutz tragen.

Hotels, in denen sich noch Ausländer aufhalten, wurden angewiesen, Listen zu erstellen, auf denen die Gäste erfasst werden. Die Ausländer sollen ihre Unterkunft nicht verlassen.

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