Norweger gewinnt im Sprint

​11. Tour-Etappe 

Der Norweger Soren Waerenskjold jubelt, als er die Ziellinie überquert. Foto: Thibault Camus/Ap/dpa
Der Norweger Soren Waerenskjold jubelt, als er die Ziellinie überquert. Foto: Thibault Camus/Ap/dpa

NEVERS: Die Sprinter unter den Radprofis der Tour sind wieder im Rampenlicht. Im Ziel jubelt Norweger Wærenskjold als Tagessieger. Ein deutscher Profi stürzt auf der Etappe.

Søren Wærenskjold aus Norwegen hat die vierte Chance für die Sprinter bei der diesjährigen Tour de France genutzt und im Massensprint triumphiert. Der 26-Jährige feierte seinen ersten Etappensieg nach den 161,3 Kilometern zwischen Vichy und Nevers in der Mitte Frankreichs.

Der Niederländer Olav Kooij erreichte den zweiten Rang, der Belgier Milan Fretin wurde Dritter. Jasper Philipsen wurde von der Jury vom dritten Platz zurückgestuft. Pascal Ackermann kam als bester Deutscher auf Rang neun.

Radprofi Georg Zimmermann stürzte etwa 30 Kilometer vor dem Ziel. Fernsehbilder zeigten, wie der 28 Jahre alte Augsburger auf dem Boden lag und medizinisch von den Rennärzten begutachtet wurde. Danach konnte der frühere deutsche Meister zumindest wieder aufstehen.

Donnerstag: Wieder Sprinter im Fokus

In der Gesamtwertung änderte sich wie erwartet nichts. Tadej Pogacar, der zum 60. Mal das Gelbe Trikot trug, thront weiter an der Spitze des Klassements. Sein dänischer Rivale Jonas Vingegaard steht mit einem Abstand von 3:36 Minuten dahinter. Remco Evenepoel, Teamkollege des Sechsten Florian Lipowitz, hat knapp vier Minuten Rückstand auf Pogacar.

Bei der zwölften Etappe am Donnerstag sind erneut die Sprinter im Fokus. Gestartet wird das Teilstück auf der Rennstrecke von Magny-Cours bei Nevers, wo Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher insgesamt achtmal triumphierte. Danach geht es über 179,1 Kilometer Richtung Osten nach Chalon-sur-Saône.

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