Hoeneß besorgt sportliche Entwicklung mehr als Lewandowski-Kritik

 Uli Hoeneß. Foto: epa/Peter Klaunzer
Uli Hoeneß. Foto: epa/Peter Klaunzer

MÜNCHEN (dpa) - Uli Hoeneß bereitet die sportliche Entwicklung des FC Bayern München vor dem Start in die Champions League mehr Sorgen als die vereinskritischen Anmerkungen von Torjäger Robert Lewandowski. «Das eigentliche Problem am Wochenende war nicht das Interview von Robert Lewandowski im Spiegel, sondern dass wir in Hoffenheim sehr, sehr schwach gespielt und verloren haben. Das beschäftigt mich», sagte der Club-Präsident am Montag in München.

Er habe sich «wahnsinnig geärgert», auch wenn er nach sechs Punkten aus drei Bundesligaspielen «jetzt keine Alarmglocken» sehe. Hoeneß mochte Lewandowski für seine kritischen Äußerungen unter anderem zur Transferpolitik des FC Bayern nicht so hart rügen wie zuvor der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge. Aber er ermahnte den Polen, sich mehr auf seinen eigentlichen Job zu konzentrieren, die Leistung. «Wenn die besser ist, dann werden wir auch unsere Ziele erreichen», sagte Hoeneß vor dem Start in die Königsklasse an diesem Dienstag im Heimspiel gegen Belgiens Meister RSC Anderlecht.

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Leserkommentare

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Heinz Jörg bmw-winki@web.de 11.09.17 23:02
Hoeneß bereitet die sportliche Entwicklung Sorgen
Na logisch, daraqn hängt doch wieviel Millionen er und Rummenigge kassieren können. Mit Sport hat der Fußball schon nlange nichts mehr zu tun. Daran sind die beiden Herren, die den Hals nicht voll kriegen, maßgeblich beteiligt. Wie bei SPIEGEL ONLINE zu lesen war soll wohl Lewandowski für seine kritischen Äußerungen betraft werde. Herr Gott nochmal, sind den Profifußballer Leibeigene der Vereinsbosse? Beim FC Bayern kann man durchaus den Eindruck bekommen. Dürfen die nicht mal ihre Meinung sagen. Immerhin sind sie es doch, die den ehrenwerten Herren das Gelds auf ihr Konto spielen.