GPO plant Marihuana-Farm in Bangkok

Foto: epa/Luis Eduardo Noriega
Foto: epa/Luis Eduardo Noriega

BANGKOK: Die Staatliche Pharmazeutische Organisation (GPO) will die Schlüsselrolle bei der Verwendung von Marihuana für medizinische Zwecke übernehmen.

Die GPO werde für Anbau, Abgabe und Gebrauch von Marihuana verantwortlich sein, erklärte GPO-Vorsitzender Dr. Sopon Mekthon nach einem Treffen mit dem Komitee, das die Verwendung von Marihuana für medizinische Zwecke überprüft. Einige Länder hätten Marihuana bereits für medizinische Zwecke legalisiert, für Menschen mit neurologischen Erkrankungen, Krebs im Endstadium, Alzheimer und Parkinson.

In Thailand hingegen werde Marihuana immer noch als gefährliches Betäubungsmittel eingestuft, deshalb sei es erforderlich, Gesetze zu ändern, bevor die Pflanze als Medizin verwendet werden könne. Laut Sopon plant die GPO in ihrem Hauptquartier an der Rama VI Road eine Marihuana-Farm mit geschlossenem System von 1.100 Quadratmetern.

Assistenzprofessor Vichien Keeratinijaka, Dozent an der Landwirtschaftlichen Fakultät der Kasetsart-Universität, sagte, Thailand müsse zunächst Marihuana aus Kanada importieren, um es zu studieren. „Wir müssen die Arten anpassen, um sicherzustellen, dass sie in unserer lokalen Umgebung erfolgreich wachsen können."

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Leserkommentare

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Oliver Harms 13.05.18 02:47
marihuana aus kanada :-)
die arten in thailand und nachbaländer wachsen bekanntlich sehr erfolgreich....da braucht man wohl kaum für kanadisches marihuana zu studieren.fachkräfte sollen ausreichend im bangkok hilton vorhanden sein.